Österreich: ÖVP-Zierfuß/Greco - Symbolisches Sobieski-Denkmal setzt Zeichen gegen Untätigkeit der Stadt Wien

vonOTS
AUGUST 14, 2026

Foto: Wiener Volkspartei

Foto: Wiener Volkspartei

Stadt Wien ignoriert Forderungen der polnischen Community – Wiener Volkspartei setzt gemeinsam mit polnischem Botschafter Zeichen für Erinnerung und europäische Solidarität

Seit Jahren fordert die Wiener Volkspartei gemeinsam mit der polnischen Community die Errichtung eines Denkmals für König Jan III. Sobieski am Kahlenberg. Da die Stadt Wien das bereits zugesagte Denkmal bis heute nicht umgesetzt hat, errichtete die Wiener Volkspartei mit Zuspruch vom Botschafter der Republik Polen nun eine mehr als zwei Meter hohe symbolische Sobieski-Denkmalinstallation als sichtbares Zeichen. Dass die Wiener Grünen auf eine gemeinsam mit der polnischen Community und dem Botschafter der Republik Polen gesetzte Initiative ausgerechnet mit Verweisen auf Nationalismus und Rechtsextremismus reagieren, spricht für sich.

„Seit Jahren werden die Anliegen der polnischen Community und unsere Initiativen im Gemeinderat ignoriert. Ein Denkmal für Jan III. Sobieski ist keine parteipolitische Forderung, sondern ein Zeichen des Respekts vor einem der bedeutendsten Verteidiger Wiens und Europas“, betont der Klubobmann der Wiener Volkspartei, Gemeinderat Harald Zierfuß. Gerade weil Sobieski für ein prägendes Kapitel der Wiener und europäischen Geschichte stehe, sei die Haltung der Stadt Wien nicht nachvollziehbar. „Wenn die Stadt ihrer historischen Verantwortung nicht nachkommt, dann setzen wir dieses Zeichen eben selbst“, so Zierfuß.

„Für viele Menschen mit polnischen Wurzeln ist Jan III. Sobieski weit mehr als eine historische Persönlichkeit. Er steht für ein gemeinsames Kapitel der österreichischen und polnischen Geschichte und für die enge Verbundenheit unserer beiden Länder“, erklärt Stadträtin Dr. Kasia Greco. Sobieskis Sieg am Kahlenberg bei der Türkenbelagerung im Jahr 1683 gilt als eines der prägendsten Ereignisse der Wiener Stadtgeschichte und als bedeutender Moment der europäischen Geschichte. Bis heute steht er für den Zusammenhalt europäischer Staaten in einer historischen Schicksalsstunde und verbindet Österreich und Polen auf besondere Weise. „Gerade deshalb verdient diese Geschichte einen würdigen Platz im öffentlichen Raum – egal ob am Kahlenberg oder an einem anderen geeigneten Ort in Wien“, so Greco weiter.

Auch der Botschafter der Republik Polen in Österreich, Zenon Kosiniak-Kamysz, unterstreicht abschließend die Bedeutung der Initiative. Die Erinnerung an König Jan III. Sobieski verbinde Polen und Österreich seit Jahrhunderten und stehe für ein gemeinsames europäisches Erbe. „Ein würdiges Gedenken an diese gemeinsame Geschichte ist nicht nur für die polnische Gemeinschaft in Wien von großer Bedeutung, sondern auch ein sichtbares Zeichen der Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern.“

Quelle: OTS

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