Graz: Schulgesundheitspreises 2026 - Das sind die Gewinner:innen

vonRedaktion Salzburg
JUNI 23, 2026

Foto: © FotoFischer

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Die Schule liegt in einem Stadtteil, der stark von der Tigermücke betroffen ist. Im vergangenen Jahr war der Schulhof zeitweise nur eingeschränkt nutzbar, auch in den Klassenräumen wurde die Tigermücke zur Belastung. Die VS Schönau hat daraus ein praxisnahes Gesundheitsprojekt entwickelt. Die Kinder lernen, wie die Tigermücke aussieht, wie sie sich vermehrt und warum stehendes Wasser eine zentrale Rolle spielt. nach kleinen WasseransammlungenAls „Wasserlacken-Detektive" suchen sie im Schulumfeld nach kleinen Wasseransammlungen, erkennen mögliche Brutstätten und helfen mit, diese zu beseitigen.

Die Jury war sehr begeistert von den tollen Zeichnungen der Schüler:innen. Die Schüler:innen haben sich viel Wissen über die Tigermücke und wie sie sich vermehrt und verbreitet erarbeitet. Besonders gut gefiel der Jury auch, dass die Schüler:innen wie Forscher:innen Baumhöhlen und weitere Brutstätten der Tigermücke aufgesucht haben. Die Volksschule Schönau hat ein aktuelles Thema aufgegriffen und gemeinsam auf vielen Ebenen durch dieses Projekt bearbeitet.

Im Mittelpunkt stehen Respekt, Schutz, seelische Gesundheit und Gewaltprävention. Die Kinder beschäftigen sich mit dem eigenen Körper, mit Gefühlen, mit persönlichen Grenzen und mit der Frage, wie ein gutes und sicheres Miteinander gelingen kann. Besonders hervorzuheben ist die gemeinsam entwickelte Schulverfassung. Darin halten Kinder und Erwachsene fest, welche Rechte und Pflichten an der Schule gelten. Dazu gehören das Recht, nicht ausgelacht zu werden, „Nein" sagen zu dürfen, Hilfe zu bekommen und über Gefühle sprechen zu können. Gleichzeitig übernehmen alle Verantwortung dafür, dass die Schule ein sicherer, freundlicher und fröhlicher Ort bleibt.

Der Jury gefiel vor allem, dass die Schüler:innen eine Schulverfassung ausgearbeitet haben. Sie werden nicht nur über Regeln belehrt, sondern gestalten das Zusammenleben aktiv mit. Damit wird seelische Gesundheit im Alltag sichtbar und eigene Grenzen, Bedürfnisse und Gefühle thematisiert.

Quelle: Stadt Graz

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