vonRedaktion Salzburg
JUNI 05, 2026
Fußball - Symbolbid
© jarmoluk, pixabay.com
Task Force koordiniert sicherheitsrelevanten Maßnahmen rund um das österreichische Nationalteam – Österreich entsendet vier Polizisten
Das Innenministerium und die Polizei sorgen bei der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 – in enger Zusammenarbeit mit dem ÖFB – für höchstmögliche Sicherheit der österreichischen Nationalmannschaft, dem Betreuerteam und der mitgereisten Fans.
Innenminister Gerhard Karner: „Die Fußballweltmeisterschaft ist eines der größten Sportevents der Welt, aber auch eine große Herausforderung für die internationalen Sicherheitsbehörden. Österreichische Polizisten werden vor Ort mit den Behörden zusammenarbeiten und für die größtmögliche Sicherheit von Nationalteam, Betreuerstab und Fans sorgen. Mein Dank gilt auch dem ÖFB für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.“
Innenministerium entsendet vier Polizisten
Im Zusammenhang mit der Teilnahme der österreichischen Fußballnationalmannschaft werden auch vier österreichische Polizeibedienstete zur Wahrnehmung sicherheitsrelevanter Aufgaben und zur Unterstützung der örtlichen Behörden entsendet. Zwei Beamte – einer von der Bundespolizeidirektion und einer vom Bundeskriminalamt – werden im Lagezentrum in Leesburg, Virginia, bei der Erstellung und laufenden Aktualisierung der sicherheitsrelevanten Lagebilder mitwirken. Zu ihren Aufgaben zählen insbesondere die Informationsgewinnung und -auswertung, die Durchführung von Sicherheitsbriefings sowie die Erstellung von Pre-Game- und Post-Game-Reports.
Zwei Polizisten als Verbindungsbeamte zwischen ÖFB und Behörden
Zusätzlich werden zwei Polizisten der Bundespolizeidirektion als Verbindungsbeamte immer mit der Fußballnationalmannschaft mitreisen und als Schnittstelle zwischen dem ÖFB und Sicherheitsbehörden fungieren. Die entsendeten Polizeibediensteten koordinieren sicherheitsrelevante Maßnahmen mit den lokalen Behörden, fungieren als Schnittstelle zwischen ÖFB, Behörden und österreichischen Vertretungen vor Ort, sammeln und bewerten Lageinformationen an den Spielorten und stellen den laufenden Informationsaustausch mit dem BMI sowie den österreichischen Sicherheitsakteuren in den USA sicher.
„Sicherheit bei sportlichen Großveranstaltungen funktioniert nur durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit“, betont Bundespolizeidirektor Michael Takács. „Mit der Entsendung unserer erfahrenen Kollegen und eines Experten ins IPCC gewährleisten wir nicht nur den bestmöglichen Schutz für das österreichische Team vor Ort, sondern setzen auch ein starkes Zeichen für die Verlässlichkeit der österreichischen Exekutive auf internationaler Ebene."
Task Force als zentrale Sicherheitsdrehscheibe
Die eingerichtete Task Force dient als zentrale Schnittstelle und Wissensdrehscheibe für alle sicherheitsrelevanten Belange im Zusammenhang mit der FIFA-Weltmeisterschaft 2026. Die von Günther Marek, Gruppenleiter im Innenministerium, geleitete Task Force setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Innenministeriums, des Außenministeriums, des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) sowie der Sportjournalistenvereinigung Sports Media Austria zusammen.
Task-Force-Leiter Günther Marek: „Die Sicherheit hat bei Sportgroßveranstaltungen allerhöchste Priorität. Der Schlüssel zum Erfolg ist die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem ÖFB und den Sicherheitsbehörden vor Ort. Wir haben gemeinsam alle Vorkehrungen für die österreichischen Fans, aber auch für das Nationalteam getroffen.“ Wichtig sei vor allem, dass sich alle Reisenden mit Hilfe der Angebote des Außenministeriums registrieren, um im Anlassfall erreichbar zu sein, so Marek.
Link zur Auslandsregistrierung: https://auslandsregistrierung.bmeia.gv.at/