Salzburg: Tag der Elementarbildung am 24. Jänner

vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 23, 2026

Foto: Land Salzburg/Neumayr/Hölzl

Salzburg zeichnet sich durch hohe Betreuungsqualität und Einstiegsgehälter aus

(LK) Kleinkindgruppen, Kindergärten, alterserweiterte Gruppen, Horte und noch viele andere Betreuungseinrichtungen sorgen sich im Bundesland um die Bildung der Kleinsten. Die Bilanz zum morgigen Tag der Elementarbildung fällt aus Salzburger Sicht positiv aus – vor allem in den Bereichen Betreuungsschlüssel, Ausbildung, Gehälter und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Im Betreuungsjahr 2025/26 werden rund 23.000 Kinder außerfamiliär betreut. „Wir haben in Salzburg eine hohe Qualität, die sich nicht nur im Personal-Kind-Schlüssel bemerkbar macht, sondern in unseren Bemühungen, das Ausbildungsangebot weiter auszubauen und Kompetenzen zu fördern“, so Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek, die in der Landesregierung unter anderem auch für die Agenden Elementarbildung und Kinderbetreuung zuständig ist.

Mehr Möglichkeiten zur Qualifikation

Erst zuletzt wurde das Ausbildungsangebot erweitert: Das Zentrums für Elementar- und Kindergartenpädagogik (ZEKIP) des Landes startete in Kooperation mit dem Hilfswerk und dem Zentrum für Tageseltern einen sechsmonatigen Lehrgang, mit dem sich die Teilnehmenden nach erfolgreicher Absolvierung sowohl als Tageseltern als auch pädagogische Zusatzkräfte qualifizieren. Zudem wurde das akademische Angebot aufgestockt und der Neubau der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (BAfEP) am Bildungscampus Borromäum eröffnet. Dank des breiten Angebots an Ausbildungsplätzen konnten im aktuellen Betreuungsjahr weitere 245 qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen aufgenommen werden.

Mehr Angebot für unter 3-Jährige

Laut aktuellen Zahlen steigt aber nicht nur das allgemeine Aus- und Weiterbildungsangebot, sondern auch jenes für die Betreuung von unter 3-Jährigen. Mittlerweile werden 34,1 Prozent von ihnen nicht zu Hause betreut. „Es ist gut, dass wir auch hier das Angebot steigern konnten. Gedacht ist es aber nur bei tatsächlichem Bedarf. Denn die wichtigste Betreuungsform in diesem Alter ist und bleibt die eigene Familie“, betont Svazek.

Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf (VIF)

Besonders erfreulich ist laut Svazek auch die Steigerung der Anzahl an Einrichtungen, in denen die Kriterien zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesteigert wurden. „Somit steigt derzeit auch der Anteil der VIF-freundlichen Einrichtungen. Das haben aber weniger wir als vielmehr die Gemeinden selbst in der Hand. Unsere Aufgabe ist es, für die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu sorgen – und das tun wir“, so Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek, die beim Thema Gehalt betont: „Die Einstiegsgehälter liegen in Salzburg teilweise über 3.500 Euro brutto, wodurch wir einen guten und wertschätzenden Start in das Berufsleben der Elementarpädagoginnen und -pädagogen schaffen.“

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Quelle: Land Salzburg

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