vonRedaktion International
FEBRUAR 02, 2026
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Foto: Land Salzburg/Martin Wautischer
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Endspurt für Abschlussklassen an der LFS Tamsweg / Wissensvermittlung in Praxis und Theorie / Schule mit Jobgarantie
(LK) Rund 175 Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit die Landwirtschaftliche Fachschule (LFS) Tamsweg. In den zwei dritten Klassen stehen 50 Jugendliche vor dem Abschluss ihrer Ausbildung zum landwirtschaftlichen Facharbeiter. Vor Kurzem schaute Landesrat Maximilian Aigner den Burschen und Mädchen in den Praxiswerkstätten über die Schulter und traf sich mit den Drittklässlern zur Diskussion.
Fundierte Theorie und ganz besonders viel Praxis umfasst der Unterricht an der Landwirtschaftlichen Fachschule in Tamsweg. Im Klassenzimmer und in den Holz- und Metallwerkstätten, dem Stall und in der Küche werden die Schülerinnen und Schüler auf das Leben und den Beruf vorbereitet. In der Diskussion mit Landesrat Maximilian Aigner artikulierten jene Jugendlichen, die im Frühjahr ihre Ausbildung abschließen werden, ihre Wünsche, Ziele und Ideen aber auch ihre Befürchtungen. Sie fühlen sich aber sehr gut auf Leben und Beruf vorbereitet.
Aigner: „Die Schulzeit ist ein prägender Lebensabschnitt“
Im Austausch mit den Abschlussklassen wurde deutlich, dass die Schulzeit für junge Menschen weit mehr ist als reine Wissensvermittlung. Sie wird als Vorbereitung auf den weiteren Lebensweg verstanden, verbunden mit eigenen Zielen, Vorstellungen und einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein. „Die Schulzeit ist ein prägender Lebensabschnitt, der junge Menschen dabei unterstützt, ihren eigenen Weg zu finden. Die Gespräche haben gezeigt, dass viele bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, mitzudenken und aktiv an der Gestaltung der Zukunft mitzuwirken. Schule soll Orientierung geben und Perspektiven eröffnen, nicht nur im Hinblick auf die Hofübernahme oder andere berufliche Wege, sondern für das Leben insgesamt“, erklärte Agrar-Landesrat Maximilian Aigner.
Gemeinschaft und Handwerk
Absolventen der LFS Tamsweg aber auch der drei anderen Schulstandorten in Bruck, Winklhof und Kleßheim werden mit dem starken Praxisbezug bestens auf das Berufsleben vorbereitet. Doch auch das Zusammenleben und die Sozialkompetenz haben hat einen großen Stellenwert. „Das Beste an der Schule ist die Gemeinschaft, weil man so viele neue Freunde kennenlernt, wie es sonst nie möglich wäre“, sagt Martin Prodinger, Schüler der Abschlussklasse und ergänzt. „In der Metallwerkstatt habe ich eine Kippmulde für zu Hause gebaut und habe jedes Mal eine Freude, wenn ich sie verwenden kann. In der Schule bin ich richtig auf den Geschmack gekommen und werde danach eine Schlosserlehre machen.“
Frauenpower bei der Holzarbeit
Auch für Martin Prodingers Klassenkollegin Theresa Seifter, war die Praxis besonders wertvoll: „In der Holzverarbeitung konnten wir beispielsweise gemeinsam eine Bank bauen, die wir dann auch genutzt haben. Da sieht man auch, was man mit den Händen geschaffen hat.“ Sie möchte nach dem Schulabschluss eine Ausbildung im Forstbereich machen.
Jobzusagen für fast alle
Dass die LFS Tamsweg quasi eine Jobgarantie mit sich bringt, zeigte eine Umfrage in den Abschlussklassen. Bis auf wenige Ausnahmen haben fast alle jetzt eine Zusage für einen Lehrberuf. „Auf der einen Seite bietet die Schule eine handwerkliche und inhaltliche Ausbildung höchster Qualität. Aber sie vermittelt auch viel Menschlichkeit und die Eigenschaft überall mit anzupacken. Das sind schon Werte, die hier gelebt und vermittelt werden und bei den Unternehmen sehr gefragt sind“, so Landesrat Aigner.
Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_260202_30 (mw/msc)
Quelle: Land Salzburg