vonRedaktion International
JÄNNER 27, 2026
Foto: Land Tirol/Knabl
Foto: Land Tirol/Knabl
800.000 Euro für länderübergreifende Aktivitäten / Gemeinsame Forschungsprojekte und Bündelung der Kommunikation
(HP) Der Tiroler Landesrat René Zumtobel übernimmt für die Jahre 2026 und 2027 den Vorsitz im Nationalparkrat des grenzüberschreitenden Nationalparks Hohe Tauern. Für Salzburg ist Landesrat Maximilian Aigner und für Kärnten sein Amtskollege Peter Reichmann in dem Gremium vertreten.
LR Maximilian Aigner (2.v.r.) nahm für Salzburg erstmals an der Kuratoriumssitzung für den Nationalpark Hohe Tauern teil. Im Bild mit LR Peter Reichmann (Kärnten), Ratsvorsitzendem LR René Zumtobel (Tirol) und Sektionschef Jürgen Schneider (BMLUK).
Der Nationalparkrat hat für das Jahr 2026 ein Budget in Höhe von rund 800.000 Euro für gemeinsame Aktivitäten beschlossen. Die Schwerpunkte liegen dabei auf länderübergreifenden Forschungsprojekten sowie auf gemeinsamer Öffentlichkeitsarbeit.
Aigner: „Weichen für die Zukunft gestellt.“
Für Landesrat Maximilian Aigner war es die erste Teilnahme am Drei-Länder-Nationalparkrat: „In diesem einzigartigen Naturjuwel zählen nicht die Landesgrenzen, sondern Qualität, Kontinuität und Zukunftsfähigkeit. Dies gelingt durch die gute Zusammenarbeit zwischen den Bundesländern, Regionen und Grundeigentümern“, sagte Aigner.
Gemeinsame Forschung
Mit dem neuen länderübergreifenden Forschungs- und Monitoringprogramm werden die künftigen Schwerpunkte auf Grundlage des bestehenden Forschungskonzepts erstmals in einer mittelfristigen Planung festgeschrieben. Damit wird unter anderem Projekte wie das Steinadler- und Bartgeiermonitoring oder langjährige Messreihen sichergestellt.
Stärken mit mehr Sichtbarkeit
Die beschlossene Öffentlichkeitsarbeitsstrategie 2025+ bündelt bestehende Teilstrategien und legt den Fokus der Kommunikation klar auf die Stärken des Nationalparks Hohe Tauern.
Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_260127_60 (sm/bk)
Quelle: Land Salzburg