Salzburg: Moderne trifft auf Tradition in der Residenzgalerie

vonRedaktion Salzburg
JULI 24, 2025

Foto: DomQuartier / markushuber.net

Sonderausstellung „Tony Cragg: Zeiten“ eröffnet

(HP) Zeitgenössische Skulpturen in den historischen Räumen der Residenz zeigt die Sonderausstellung „Tony Cragg: Zeiten“ in den Prunkräumen der Residenz zu Salzburg. Die neuen Werke des renommierten britischen Bildhauers und Turner-Preisträgers Tony Cragg wurden eigens für die prachtvolle Ausstattung der ehemals fürsterzbischöflichen Palastanlage konzipiert.

Das DomQuartier Salzburg präsentiert die Ausstellung gemeinsam mit der Galerie Thaddaeus Ropac und eröffnet einen faszinierenden Dialog zwischen moderner Kunst und barocker Architektur.

Schnöll: „Gelungener Brückenschlag.“

Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll nahm die Eröffnung der Ausstellung vor: „Werke von Tony Cragg, bereits zu Lebzeiten ein Klassiker der Moderne, in Verbindung mit den prunkvollen Schätzen im geschichtsträchtigen Rahmen der Residenz im DomQuartier präsentiert – das öffnet für uns alle neue Perspektiven. Hier ist ein innovativer Brückenschlag zwischen Tradition und zeitgenössischer Kunst gelungen, eine echte Bereicherung für Salzburg“, sagte Schnöll.

In Dialog mit der Tradition

Mit der Schau der Skulpturen von Tony Cragg kommt erstmals zeitgenössische Kunst in die Prunkräume der Residenz. „Die hervorragendsten Künstler ihrer Zeit haben den Prunkräumen im Auftrag der Fürsterzbischöfe von Salzburg über die Jahrhunderte ihre Erscheinung verliehen. Immer wieder mussten sie sich dabei mit bereits bestehenden künstlerischen Gestaltungen auseinandersetzen. In dieser Tradition setzt Tony Cragg heute ein Statement in diesem bedeutungsvollen Ort, setzt sich zu dessen Qualitäten in Beziehung“, erläutert Andrea Stockhammer, Direktorin des DomQuartier Salzburg.

Moderne im Prunk, ein Erlebnis

Die Sonderausstellung „Tony Cragg: Zeiten“ ist ab sofort bis 6. Oktober in den Prunkräumen der Residenz zu Salzburg zu sehen und lädt dazu ein, Tony Craggs künstlerisches Statement in diesem historischen Kontext zu erleben.

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Quelle: Land Salzburg

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