vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 13, 2026
Foto: Land Salzburg/Neumayr/Leopold
Älteste Einrichtung der Caritas Salzburg zeigt sich bunt, vielfältig und inklusiv
(LK) Am Rande des Nationalparks Hohe Tauern im Pinzgau befindet sich inmitten der Gemeinde Bruck an der Glocknerstraße ein ganz besonderes Dorf, das Caritas Dorf St. Anton für Menschen mit Behinderung. Es besteht aus verschiedenen Wohnhäusern, einem Tageszentrum, einer großen Küche, einer Wäscherei, einer Schule sowie einem Tierheim. Soziallandesrat Wolfgang Fürweger hat diese seit mehr als 100 Jahren bestehende Einrichtung heute Vormittag besucht.
Das Caritas Dorf St. Anton in der Gemeinde Bruck an der Glocknerstraße entwickelt sich laufend weiter. Das zeigen in den letzten Jahren zum Beispiel die Eröffnungen des neuen Tageszentrums (2021), des Elisabethhauses für Menschen mit Erkrankungen im Autismusspektrum und des Tierheimes (2023), für dessen Errichtung das Land Salzburg rund 2,6 Millionen Euro investiert hat. Bei seinem Besuch im Caritas Dorf meint Soziallandesrat Wolfgang Fürweger: „Es ist beeindruckend, wie ausgewogen und umfangreich das Angebot ist – von der Betreuung im Tageszentrum über das Arbeiten im Tierheim bis hin zum Lernen in der Schule. Hier wird genau auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen geschaut und dementsprechend zielgerichtet Unterstützung angeboten. Ich bin froh über solche Orte und bedanke mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre wertvolle Arbeit.“
Selbstbestimmtes Leben ermöglichen
Das Dorf St. Anton ist die älteste Einrichtung der Caritas Salzburg und besteht bereits seit mehr als 100 Jahren. „Im Dorf St. Anton ist das Leben bunt, vielfältig und inklusiv. Rund 60 Menschen mit Behinderung leben und arbeiten hier. 18 davon sind Kinder und gehen hier zur Schule. Im Tageszentrum stellen sie Holz- und Tonprodukte her und verkaufen sie, zweimal wöchentlich laden sie die Bevölkerung zum Begegnungscafé und sie pflegen den Garten und die Tiere im Tierheim. Dabei fördern wir die individuellen Fähigkeiten der Menschen, denn unser Ziel ist es, Menschen mit Behinderung ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen“, betont Andrea Schmid, Direktorin der Caritas Salzburg.
Quelle: Land Salzburg