Salzburg: KI-Roboter und übergroße Pollenkörner begeistern heuer für Wissenschaft

vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 14, 2026

Foto: Land Salzburg/Neumayr/Leopold

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Lange Nacht der Forschung findet am 24. April statt / Zehnte Ausgabe mit 140 Stationen bei zehn Standorten von Stadt bis Innergebirg

(HP) KI-Roboter, Pollenkörner, Brennstoffzellen und Müllautos – Die heutige Vorschau auf die Lange Nacht Der Forschung 2026 hat einen spannenden Einblick in das bunte Veranstaltungsprogramm im April gegeben. An zehn Standorten im Bundesland wird bei rund 140 Stationen für Wissenschaft und Forschung geworben und begeistert.

Bereits 100 Tage vor der Langen Nacht Der Forschung luden die Salzburger Hochschulen und Forschungsorganisationen zu einem Sneak Preview in den Chiemseehof. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft gaben gemeinsam mit Forschenden Einblicke in die Bedeutung von Wissenschaftskommunikation und zeigten anhand konkreter Exponate, wie Forschung „made in Salzburg“ wirkt.

Gutschi: „Direkte Begegnung mir Forschung“

Für Landesrätin Daniela Gutschi, die ressortzuständig für Wissenschaft und Forschung ist, steht fest: „Die lange Nacht der Forschung öffnet Türen, die sonst verschlossen bleiben. Sie ermöglicht direkte Begegnungen mit Forschenden und schafft Vertrauen durch Dialog. Dass Salzburg am 4. April 2026 bereits die 10. Ausgabe feiert, zeigt, wie nachhaltig dieses Format wirkt.“ Gerade in Zeiten zunehmender Wissenschaftsskepsis sei es eine gemeinsame Verantwortung von Politik, Wissenschaft und Gesellschaft, Forschung transparent und nachvollziehbar zu machen.

Mit Robotern und Pollen begeistern

Unter den Ausstellern bei der Langen Nacht der Forschung 2026 ist auch Salzburg Research, die mit einem kleinen KI-Roboter punkten wollen. „Wir hoffen damit, einfach dazu zu motivieren, dass man sich ein bisschen mit der Technik, die dahinter steht, auseinandersetzen kann und einfach einen greifbaren Einblick darin bekommt, wo die Zukunft tatsächlich hinführen kann“, beschreibt Oliver Jung von Salzburg Research. Die GeoSphere Austria hat jede Menge übergroße Pollen im Gepäck und will so für Forschung begeistern. „Wir betrachten die Pollen als potenzielle Partikel, die Wolkentropfen und Eiskristalle bilden können“, so Julia Burkart von GeoSphere Austria, die zeigt, wie diese Pollen und andere Bioaerosole auf 3.100 Metern am Sonnblick Observatorium gemessen werden können.

Begegnung schafft Verständnis

Siegfried Reich von Salzburg Research, Regionalkoordinator der Langen Nacht Der Forschung im Bundesland Salzburg, bezeichnet die Veranstaltung als Vertrauensprojekt zwischen Wissenschaft und Gesellschaft: „Bei der Langen Nacht der Forschung treten Forschende direkt mit der Bevölkerung in Kontakt, diskutieren offen und hören zu. Für uns ist das eine besondere Gelegenheit, zu zeigen, woran wir arbeiten und welchen Nutzen unsere Forschung für die Gesellschaft hat. Gleichzeitig nehmen wir Anliegen und Fragen der Besucherinnen und Besucher mit – ein Dialog, der neue Perspektiven eröffnet“, so Reich.

Von der Stadt bis Innergebirg

Diese Salzburger Institutionen zeigen am 24. April 2026 an zehn Standorten aktuelle Forschung und Innovation made in Salzburg:

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Quelle: Land Salzburg

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