vonRedaktion Salzburg
JÄNNER 15, 2026
Foto: Land Salzburg/Neumayr/Laux
Integrative Betriebe Salzburg beschäftigen 540 Personen an vier Standorten / 80 Prozent haben eine oder mehrere Beeinträchtigungen
(LK) Seit knapp 50 Jahren bieten die Integrativen Betriebe Salzburg – 1977 gegründet unter dem Namen „Geschützte Werkstätten“ (GWS) - Menschen mit Beeinträchtigungen vollwertige Arbeitsplätze. Sie arbeiten gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen ohne Behinderungen, bekommen genauso faire Entlohnung und können ihre Fähigkeiten einbringen und dank gezielter Förderung entfalten.
Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek hat heute die Zentrale der Integrative Betriebe Salzburg GmbH (GWS) in der Stadt Salzburg (Warwitzstraße) besucht. „Die GWS sind kein ‚Schonraum‘, sondern produktive, marktorientierte Arbeitgeber mit sozialem Auftrag. Sie ermöglichen Menschen mit Behinderungen reguläre Arbeit, Qualifizierung, Wertschätzung und Teilhabe in gemischten Teams. Sie erhöhen die Erwerbsquote, sichern Fachkräfte und stärken die regionale Wirtschaft. Mit klaren Zielen, verlässlicher Finanzplanung und starker Branchenkooperation liefern die GWS einen Mehrwert für unseren Arbeitsmarkt“, so Svazek.
Vielseitiges Leistungsspektrum
Die Leistungen der integrativen Betriebe Salzburg und somit die Arbeitsbereiche sind vielseitig. Es werden Geschenk- und Souvenirartikel aber auch Pokale, Abzeichen und Orden produziert und es gibt eine eigene Druckerei. Gastronomie, Reinigung, medizintechnische Dienstleistungen gehören ebenso zum Angebot der Standorte in der Stadt Salzburg, Bruck an der Glocknerstraße und St. Margarethen im Lungau. „Das Land Salzburg ist nicht nur Unterstützer und Förderer, sondern auch selbst Kunde. Zum Beispiel werden die Elternbriefe des Landes hier seit Jahren erstellt und wir sind sehr zufrieden mit der Qualität und der professionellen Zusammenarbeit“, erklärt Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek.
Positiver Blick in die Zukunft
Erst im vergangenen November wurden die Integrative Betriebe Salzburg GmbH (GWS) mit dem umwelt blatt salzburg2025 in der Kategorie „nachhaltig wirtschaften“ ausgezeichnet. Dadurch scheint die GWS - trotz der allgemein schwierigen Wirtschaftslage - umso motivierter für die kommenden Jahre. „Wir blicken positiv in die Zukunft, denn wenn wir negativ in die Zukunft blicken würden, wäre es auch nicht anders. Es ist natürlich eine anstrengende Zeit, aber das hat es immer wieder einmal gegeben. Und was uns ausmacht, ist, dass wir flexibler sind und versuchen, uns den Rahmenbedingungen anzupassen. Das ist in den letzten 50 Jahren gelungen, das wird auch in den nächsten Jahrzehnten gelingen“, so Geschäftsführerin Astrid Katharina Lamprechter.
Zahlen und Fakten zur GWS - Integrativen Betriebe Salzburg
Quelle: Land Salzburg