Niederösterreich: „Haus für Natur“ - Ausstellung „Tiere der Nacht“ und neues Festival „Stimmen der Wildnis“

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Niederösterreich

27 Jän 17:00 2026 von Redaktion International Print This Article

Umfangreiches Programm zu Naturerlebnis, Forschung und Artenschutz

In den kommenden Monaten setzt das „Haus für Natur“ im Museum Niederösterreich in St. Pölten seine Reise durch die faszinierende Welt der Natur fort und bietet eine Vielzahl an Veranstaltungen und Programmen, die das Bewusstsein für die Bedeutung des Artenschutzes schärfen und Natur mit allen Sinnen erlebbar machen. Die Sonderausstellung „Tiere der Nacht“ wird aufgrund der großen Nachfrage bis zum 7. Februar 2027 verlängert. Besucherinnen und Besucher können sich auf spannende Einblicke in das Leben nachtaktiver Tiere freuen und erfahren, welche außergewöhnlichen Überlebensstrategien diese Tiere in der Dunkelheit entwickelt haben. Ergänzend dazu kehren im Sommer 2026 die beliebten „Fledermausnächte“ zurück, die am 18. und 25. August stattfinden, sowie das „Schmetterlingsleuchten“ am 20. und 27. August.

Ein weiteres Highlight in der Dunkelheit ist die Fortsetzung der Reihe „Nachts im Museum“, die aufgrund des großen Erfolgs auch in diesem Jahr wieder angeboten wird. Am 20. Februar, 13. März und 10. April sowie am 18. September, 16. Oktober und 20. November haben junge Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, das Museum und die Sonderausstellung bei Nacht zu erleben.

Von 24. bis 26. April ruft das „Haus für Natur“ mit „Stimmen der Wildnis“ wortwörtlich ein Festival ins Leben, das sich der Frage widmet, was uns die Klänge der Natur sagen und wie wir als Gesellschaft auf sie reagieren können. Unter der künstlerischen Leitung von Jakob Brossmann und in Zusammenarbeit mit GLOBART wird das Festival zu einer interdisziplinären Begegnung von Wissenschaft, Kunst und Aktivismus. Das Festival mündet im „Parlament der Wildnis“, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Anträge formulieren, die die Natur politisch repräsentieren und ihr eine Stimme geben sollen.

Im Rahmen des Diskussionsforums „Erlebte Natur“ bietet das „Haus für Natur“ auch 2026 eine Reihe fachlich fundierter Einblicke in aktuelle Natur- und Artenschutzthemen. Den Auftakt dazu bildete heute, Dienstag, 27. Jänner, die Eröffnung des neuen Ausstellungsbereichs „Breite Föhre – Ein Baum mit Geschichte“, der der Schwarzföhre gewidmet ist. Dabei erfahren Besucherinnen und Besucher, was die „Breite Föhre“ bei Mödling einst so bekannt machte und warum dieser historische Baum ins Museum übersiedelt ist. Die Veranstaltung ist eine Kollaboration mit dem Diskussionsforum „Erzählte Geschichte“. Weitere Schwerpunktthemen von „Erlebte Natur“ sind unter anderem „Faszination Birdwatching“ mit Leander Khil und Marion Schindlauer, der Fisch des Jahres 2026 – der Schlammpeitzger – sowie weitere spannende Diskussionen zu Natur- und Artenschutz.

2026 arbeitet das „Haus für Natur“ erneut eng mit wissenschaftlichen Einrichtungen, Naturschutzorganisationen und zahlreichen Partnerinstitutionen zusammen. So beteiligt sich das Museum an der City Nature Challenge von 24. bis 27. April, bei der weltweit Daten zur urbanen Artenvielfalt gesammelt werden. Der Tag der Artenvielfalt am 31. Mai entsteht in Kooperation mit Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis und lädt dazu ein, biologische Vielfalt vor Ort sichtbar zu machen. Am 19. September 2026 folgt der ÖGH-Reptilientag, der gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie umgesetzt wird und Besucherinnen und Besuchern einen fundierten Einblick in die Lebensweisen heimischer Reptilien bietet.



Quelle: Land Niederösterreich



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