Hamburg: 1,6 Tonnen Kokain in Bananencontainer durch Zoll und Polizei sichergestellt
ots/Polizei Hamburg
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Hamburg (ots) -
Tatzeit: Mitte März 2026
Tatort: Hamburger Hafen
Ein Hinweis aus dem Hafensicherheitszentrum Hamburg (HSZ) führte die Ermittlerinnen und Ermittler der gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Hamburg (GER) zur Sicherstellung von 1,6 Tonnen Kokain im Wert von circa 30 Millionen Euro in einer Bananenlieferung.
Aufgrund eines Hinweises des HSZ Mitte März wurden mehrere Container aus Ecuador einer Kontrolle in der Containerprüfanlage im Hamburger Hafen unterzogen. Bei einem der Container zeigten sich Auffälligkeiten, die auf eine illegale Beiladung hindeuteten. Die Ermittlerinnen und Ermittler stellten 1.600 Kokainpakete sicher und verhinderten somit den Schmuggel von insgesamt 1,6 Tonnen Kokain im Wert von circa 30 Millionen Euro.
Dr. Tino Igelmann, Leiter des Zollkriminalamtes, führt hierzu aus: "Den Ermittlerinnen und Ermittlern der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift aus Zoll und Polizei in Hamburg ist hier ein empfindlicher Schlag gegen die Drogenkriminalität gelungen. Expertinnen und Experten des Zolls sowie der Polizei arbeiten eng zusammen und sind zudem mit ausländischen Partnerbehörden im intensiven Austausch. Entsprechende Kampagnen greifen und das Risikomanagement des deutschen Zolls wird fortlaufend optimiert. Auch das Hafensicherheitszentrum als Instrument zur Bekämpfung der internationalen Rauschgiftkriminalität hat einen wesentlichen Teil zum Erfolg beigetragen."
Die weiteren Ermittlungen führt die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Hamburg im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg.
Zusatzinformation:
Das Hafensicherheitszentrum (HSZ) wurde im Mai 2024 in Hamburg eröffnet. Seitdem arbeiten die Polizei Hamburg (Landeskriminalamt und Wasserschutzpolizei), der Zoll (Hauptzollamt und Zollfahndungsamt Hamburg) sowie die Hamburg Port Authority täglich an einem gemeinsamen Standort zusammen. Das HSZ führt eingehende Informationen zusammen, erstellt entsprechende Lagebilder und bietet dabei allen zuständigen nationalen und internationalen Ermittlungsdienststellen von Zoll und Polizei sowie der Hafenwirtschaft Unterstützung als "Single Point of Contact" an. Durch diese gebündelten Kompetenzen aller Beteiligten ist es möglich, Gefahrenlagen und illegale Aktivitäten frühzeitig zu erkennen. Damit ist das HSZ ein wichtiger Teil der Bekämpfung internationaler Rauschgiftkriminalität.
Quelle: Original-Content von: Polizei Hamburg, übermittelt durch news aktuell
