Burgenland: 210 Feuerwehren mit rund 2.500 Mitgliedern im Schneeeinsatz

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Foto: www.lfv-bgld.at
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20 Feb 18:25 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Die intensiven Schneefälle und starken Schneeverwehungen haben seit den frühen Morgenstunden zu einem flächendeckenden Großeinsatz der burgenländischen Feuerwehren geführt. Seit Beginn des Schneefalls standen landesweit rund 210 Feuerwehren mit etwa 2.500 Feuerwehrmitgliedern im Dauereinsatz.

Anfänglich lag der Schwerpunkt der Einsätze in den frühen Morgenstunden vor allem im Südburgenland. Dort mussten die Feuerwehren großteils umgestürzte Bäume beseitigen und blockierte Verkehrswege freimachen. Durch den nassen und schweren Schnee kam es vermehrt zu Baumbruch, zahlreiche Straßen waren dadurch nur eingeschränkt oder nicht passierbar.

Im Laufe des Morgens wurden die Feuerwehren zunehmend auch in den nördlichen Landesteilen gefordert. Hier standen vor allem Fahrzeugbergungen im Mittelpunkt der Einsatztätigkeit. Pkw, Lkw sowie Schul- und Linienbusse blieben auf schneeglatten Fahrbahnen stecken oder kamen von der Straße ab.

Zahlreiche Fahrzeugbergungen und umgestürzte Bäume

Der Großteil der Einsätze betrifft:

  • Fahrzeugbergungen von Pkw, Lkw sowie Schul- und Linienbussen
  • Entfernung umgestürzter Bäume und herabgefallener Äste
  • Freimachen blockierter Verkehrswege
  • Absicherungsmaßnahmen bei Straßensperren

Die Einsatzkräfte arbeiten unter erschwerten Bedingungen, da starker Wind zu zusätzlichen Schneeverwehungen führt.

Stromausfälle in mehreren Bezirken

In Teilen der Bezirke Güssing und Jennersdorf kam es zu lokalen Stromausfällen, nachdem Bäume oder Äste auf Stromleitungen gestürzt waren. Die Feuerwehren unterstützen die Energieversorger bei Sicherungsmaßnahmen und beim Freimachen der Zufahrtswege zu Schadstellen.

Gefährliche Einsatzbedingungen

Die Kombination aus starkem Schneefall, nassem Schnee und Windböen stellt für die Einsatzkräfte eine besondere Herausforderung dar. Umstürzende Bäume und abbrechende Äste erhöhen die Gefahr bei Aufräumarbeiten erheblich. Die Sicherheit der eingesetzten Kräfte hat dabei oberste Priorität.


Quelle: Burgenländischer Landesfeuerwehrverband



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