Rhein-Kreis Neuss: 75 Einsätze - Sturmtief Zeynep erreichte Peak in Neuss gegen 19 Uhr

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Einsatzstelle Lüttenglehner Straße - Zerstörte Busseite
ots/Feuerwehr Neuss
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Einsatzstelle AS Büttgen
ots/Feuerwehr Neuss
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Einsatzstelle Lüttenglehner Straße
ots/Feuerwehr Neuss
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Einsatzstelle Hauptstraßenzug lose Gebäudeteile
ots/Feuerwehr Neuss
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Baum nach Kollision mit Bus
ots/Feuerwehr Neuss
19 Feb 13:08 2022 von Presseportal.de Print This Article

Neuss (ots) -

Stand 22:30 Uhr hat das Sturmtief Zeynep in der Stadt Neuss seinen Zenit überschritten, insgesamt 75 Einsätze wurden durch die Feuerwehr in allen Stadtteilen bearbeitet, alleine 40 davon im Zeitraum zwischen 19:30 und 21:00 Uhr.

Die angerichteten Schäden verteilen sich weiterhin auf entwurzelte Bäume, abgerissene Fassadenteile, herumfliegende Werbetafeln und weitere lose Gegenstände. Die Hauptlast liegt aktuell nicht mehr bei umgestürzten Bäumen, sondern bei Gebäudeschäden, in der Regel im Dachbereich. Auf Grund der Höhe der meisten Dächer intensiviert sich der Einsatz für unserer Drehleiterbesatzungen, da mit diesem Fahrzeug auch große Höhen an Gebäuden erreicht werden können.

Hervorzuheben sind zur Stunde zwei Einsatzstellen, eine an der Autobahnabfahrt Büttgen in FR Neuss, wo ein fahrender PKW von einem umstürzenden Baum getroffen wurde. Glücklicherweise wurde der Fahrer nur leicht verletzt und konnte das Fahrzeug eigenständig verlassen. Die Autobahnabfahrt Büttgen war etwa anderthalb Stunden gesperrt.

Der zweite hervorzuhebende Einsatz fand an der Lüttenglehner Straße in Neuss Grefrath statt. Ein Linienbus der Stadtwerke wurde auf einer Überführungsfahrt kurz hinter einer Brücke über die A46 von einem umstürzenden Baum getroffen. Der Fahrer erlitt einen Schock und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Am Bus entstand massiver Sachschaden, die Lüttenglehner Straße musste für etwa eine Stunde gesperrt werden.

Zusätzlich unterstützt die Feuerwehr Neuss aktuell die Feuerwehr Kaarst mit einer Höhenretter-Einheit, da dort ein abgedecktes Dach entfernt werden muss. Der Einsatz wird sich noch mehrere Stunden hinziehen.

Stand 23:00 Uhr sinkt die Anzahl der gemeldeten Einsatzstellen. Die ersten Kräfte können aus dem Sturmeinsatz entlassen werden. Es gilt nun, die letzten gemeldeten Einsatzstellen abzuarbeiten. Ein Abschlussbericht folgt morgen früh.



Quelle: Original-Content von: Feuerwehr Neuss, übermittelt durch news aktuell



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