Mettmann: 88-Jährige durch Schockanruf betrogen
ots/Polizei Mettmann
Hilden (ots) -
Bislang unbekannte Täterinnen und Täter haben am Dienstag, 20. Oktober 2026, eine Hildener Seniorin mit der Masche des so genannten "Schockanrufs" um eine vierstellige Summe Bargeld betrogen.
Folgendes war nach ersten Erkenntnissen geschehen:
Gegen 9 Uhr rief eine unbekannte Betrügerin die 88-Jährige an und gab an, dass ihre Tochter in einen schweren Unfall verwickelt worden sei. Dadurch seien hohe Kosten entstanden, die die Hildenerin umgehend begleichen müsse. Die Anruferin setzte die Seniorin am Telefon derart unter Druck, dass diese die Angaben für glaubhaft hielt.
Gegen 11 Uhr erschien ein Mann an der Anschrift der Seniorin im Bereich der Richrather Straße. Er gab sich als Mitarbeiter eines Krankenhauses aus und nahm einen niedrige vierstellige Summe Bargeld entgegen.
Den Abholer kann die Seniorin wie folgt beschreiben:
- circa 20 bis 25 Jahre alt - circa 1,75 Meter bis 1,80 Meter groß - längere dunkle Haare, nach hinten gekämmt - trug keinen Bart
Als der Betrug auffiel, informierte ein Angehöriger der Seniorin folgerichtig die Polizei, welche entsprechende Ermittlungen einleitete.
Die Polizei fragt:
Wer hat zur Tatzeit im Bereich der Richrather Straße auffällige Beobachtungen gemacht? Die Wache in Hilden ist jederzeit unter der Nummer 02103 898-6410 erreichbar und nimmt Hinweise entgegen.
Die Polizei appelliert:
Informieren Sie immer Angehörige und Nachbarn, wenn Sie Anrufe erhalten, die Ihnen verdächtig vorkommen und erkundigen Sie sich persönlich nach dem Befinden Ihrer Verwandten, wenn diese angeblich in einen Unfall verwickelt worden sein sollen. Krankenhäuser, Staatsanwaltschaften und Polizei fordern zudem niemals Kautionszahlungen am Telefon oder nehmen gar Bargeld am Hauseingang in Empfang. Lassen Sie zu keiner Zeit fremde Personen in Ihr Haus oder Ihre Wohnung und rufen Sie im Zweifelsfall immer die Polizei unter 110!
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