Salzburg: Auf die Jägerinnen und Jäger in Salzburg ist Verlass
Foto: Land Salzburg / Franz Neumayr
Landestag im Zeichen vieler Neuerungen / Mehr Rechtssicherheit und gute Rahmenbedingungen durch neue Verordnungen
(LK) Die Salzburger Jägerschaft traf sich am Samstag zum 79. Landestag – nur eine Zahl, die auf die große Erfahrung und Expertise hinweist. „Mit rund 12.000 Mitgliedern ist die Jägerschaft unverzichtbar was das Wildtiermanagement, die Erhaltung der Artenvielfalt und die Hege und Pflege des ländlichen Raumes betrifft“, so Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek.
Die Anwesenheit von zwei Mitgliedern der Salzburger Landesregierung und der Landtagspräsidentin beim Landesjägertag im Salzburger Stieglkeller unterstrich die Bedeutung der vielen Berufsjägerinnen und -jäger und auch das große ehrenamtliche Engagement zahlreicher Mitgliederinnen und Mitglieder. Viel diskutiert wurde beim Jägertag auch über den vermutlich ersten Wolfsriss des Jahres in Maria Alm.
Svazek: „Großes Vertrauen in die Jägerschaft.“
Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek unterstrich am Samstag das große Vertrauen in die rund 12.000 gut ausgebildeten Jägerinnen und Jäger im Bundesland Salzburg. „Dieses Vertrauen wollen wir in der Landesregierung mit guten und rechtssicheren Rahmenbedingungen abbilden. Mit der Novelle des Salzburger Jagdgesetzes, die seit 1. Jänner 2026 in Kraft ist, und auch mit der neuen Wolfsverordnung sowie weiteren Maßnahmen gelingt uns das“, so Svazek.
Neue Wolfsverordnung ab spätestens 1. Mai
Großes Thema beim Landesjägertag war natürlich auch die neue Wolfsverordnung, deren Begutachtung mit 23. April endete und die spätestens am 1. Mai 2026 in Kraft treten soll. „Neun Stellungnahmen dazu sind eingegangen, die werden von uns jetzt genau geprüft. Durch den vermutlich ersten Wolfsriss in Maria Alm mit mindestens zehn getöteten Ziegen ist Eile geboten, um den geregelten und rechtssicheren Umgang mit Wölfen sowie präventives Wolfsmanagement garantieren zu können“, beschreibt der Wolfsbeauftragte des Landes, Hannes Üblagger.
Quelle: Land Salzburg
