Rheinisch-Bergischer Kreis: Ausgelöster Heimrauchmelder führt zu Einsatz in Wohnanlage - keine Verletzten
ots/Feuerwehr Bergisch Gladbach
Bergisch Gladbach (ots) -
In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Feuerwehr Bergisch Gladbach um 00:16 Uhr über den Notruf 112 zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in einem Wohngebäude für Betreutes Wohnen an der Hauptstraße in der Stadtmitte alarmiert.
Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises alarmierte zunächst die Kräfte der Feuerwache 1. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte und der anschließenden Erkundung wurde eine Rauchentwicklung im Kellerbereich des Gebäudes festgestellt. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich sieben hilfebedürftige Bewohner im Objekt, sodass die Einsatzlage auf "Feuer mit Menschenleben in Gefahr" erhöht wurde.
Umgehend wurden durch die Leitstelle weitere Kräfte nachalarmiert. Neben der Feuerwache 2 kamen die Löschzüge 7 (Stadtmitte) und 6 (Paffrath/Hand), der Einsatzführungsdienst (B-Dienst), der Leitungsdienst (A-Dienst) sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzt zum Einsatz.
Die Bewohner wurden durch die Einsatzkräfte zügig ins Freie geführt und durch den Rettungsdienst gesichtet. Im Anschluss wurden sie vorübergehend in Mannschaftstransportfahrzeugen der Feuerwehr betreut. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Im Rahmen der weiteren Erkundung konnte eine Verrauchung im Bereich der Heizungsanlage festgestellt werden. Die Anlage wurde durch die Feuerwehr außer Betrieb genommen. Zur weiteren Überprüfung wurde ein Schornsteinfeger hinzugezogen. Sämtliche Wohnungen wurden kontrolliert.
Gegen 01:30 Uhr konnten alle Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit rund 50 Einsatzkräften im Einsatz. Für die Dauer des Einsatzes wurden die verwaisten Feuerwachen 1 und 2 durch die Löschzüge 5 (Schildgen) und 9 (Bensberg) besetzt. (es)
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