Mistelbach: Brandstiftung

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Feuer - Symbolbild
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31 Aug 17:24 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Am 29. August 2026, um 03.40 Uhr meldete ein 40-jähriger lettischer Staatsbürger via Polizeinotruf 133, dass er in Altenmarkt, Bezirk Mistelbach, das Haus seines Ehegatten in Brand gesetzt habe. Aus diesem Grund wurde über die Landesleitzentrale die Feuerwehr alarmiert und Bedienstete der Polizeiinspektion Laa an der Thaya zur Einsatzadresse entsandt.

Beim Eintreffen stellten die Polizisten fest, dass der Dachstuhl in Vollbrand stand. Es konnte erhoben werden, dass sich keine Personen im Brandobjekt aufhielten und somit auch niemand verletzt wurde. Nach einer eingeleiteten Fahndung konnte der Beschuldigte von Bediensteten der Polizeiinspektion Staatz zwischen Altenmarkt und Ungersdorf auf einem Feldweg angehalten und festgenommen werden.

Die weitere Amtshandlung wurde vom Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Brand, übernommen. Am 29. August 2026 wurde gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt die Brandursachenermittlung durchgeführt, wobei eine subjektive Einbringung einer Zündquelle als Brandursache erhoben wurde.

Durch den Brand wurde das Wohnhaus vollkommen zerstört. Die genaue Schadenssumme ist noch nicht bekannt, es dürfte sich aber um einen niedrigen 6-stelligen Eurobetrag handeln.

Der zum Zeitpunkt der Tat offensichtlich stark alkoholisierte Beschuldigte verweigerte die Vernehmung, gab bei der Befragung jedoch an, brennbare Gegenstände mit einem Feuerzeug entzündet zu haben. Als Grund gab er Streit mit seinem Ehemann an.

Die Staatsanwaltschaft Korneuburg ordnete die Einlieferung des Beschuldigten in die Justizanstalt Korneuburg an.


Quelle: LPD Niederösterreich



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