Niederösterreich: Europacampus Hainburg - Rascher Fortschritt, starke Vision und internationale Expertise

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Niederösterreich

14 Mai 16:13 2026 von Redaktion International Print This Article

LH Mikl-Leitner: Hier entsteht ein Ort, an dem Talente wachsen und neue Technologie entstehen

Der Europacampus Hainburg entwickelt sich zu einem der wichtigsten Zukunftsprojekte im niederösterreichischen Hochschul- und Innovationsbereich. Beim Arbeitstreffen mit der University of Applied Sciences St. Pölten (USTP) konnte sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner persönlich vom Fortschritt überzeugen und betonte dabei die Bedeutung des Projekts für das Land: „Der Europacampus Hainburg zeigt, wie entschlossen wir in Niederösterreich in Bildung, Forschung und Innovation investieren. Hier entsteht ein Ort, an dem Talente wachsen, neue Technologien verantwortungsvoll entwickelt werden und die Region in ihrer ganzen Stärke sichtbar wird.“

Mit der Bestellung zweier international ausgewiesener Experten wurde ein weiterer Meilenstein gesetzt. Jiri Nantl, ehemaliger stellvertretende Bildungsminister der Tschechischen Republik und ehemaliger stellvertretender Kreishauptmann der Südmährischen Region, sowie Franz Fidler, Dekan der Fakultät für Technik und Wirtschaft der USTP und erfahrener Hochschulprofessor, Forscher und Startup-Mitgründer, leiten die inhaltliche und strategische Entwicklung des Campus. Gemeinsam mit der Geschäftsführung der USTP sowie dem Rektor und dem Dekan der Fakultät für Chemie der TU Wien treiben sie Vision, Strategie, Positionierung und Marke des Europacampus voran. „Wir verfolgen mit dem Europacampus Hainburg besonders ambitionierte Ziele: Wir wollen einen beispielgebenden Leuchtturm für Lehre, Forschung und Innovation etablieren, der stark in der grenzüberschreitenden Region verankert ist, aber in ganz Europa und darüber hinaus wahrgenommen wird. Wir sind überzeugt, dass wir alle verfügbaren Kräfte bündeln und unsere komplementären Stärken einbringen müssen, um die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Regionen nicht nur erhalten, sondern konsequent für eine positive Zukunft ausbauen können. Dass wir bereits von zahlreichen Partnern aus ganz Europa sehr positive Rückmeldungen dazu erhalten, bestärkt und motiviert uns zusätzlich,“ zeigen sich die Geschäftsführer der USTP Johann Haag und Hannes Raffaseder überzeugt.

Der Campus positioniert sich als Vorreiter für angewandte Wissenschaften und praxisintegrierende Hochschulbildung. Unter dem Leitmotiv „Local Pulse, Global Waves“ entsteht ein Standort, der tief in der grenzüberschreitenden Region verankert ist und gleichzeitig europaweit ausstrahlt. Der Europacampus soll ein Leuchtturm für praxisbezogene Lehre, angewandte Forschung und gesellschaftlich relevante Innovation werden – und ein inspirierender Ort für Talente aus der ganzen Welt.

Inhaltlich schreitet die Entwicklung rasch voran. Die ersten Forschungsgruppen werden in den Bereichen „AI for Sustainable Environments“ sowie „Impact-oriented and Human-centered Technology & Inclusive Transformation“ aufgebaut.

Parallel dazu arbeitet die USTP gemeinsam mit der TU Wien an der Entwicklung neuer Bachelor- und Masterstudiengänge in den Bereichen Green Technologies und Smart Innovation. Derzeit werden Vertiefungen wie nachhaltige Mobilität, erneuerbare Energiesysteme, KI-gestützte Kreislaufwirtschaft, Green Engineering, kritische Infrastruktursicherheit, human-zentrierte Technologien, Social Entrepreneurship, Social Technologies for Sustainable Societies oder europäische Regionalentwicklung geprüft und mit regionalen und internationalen Partnern abgestimmt. Die finalen Entscheidungen fallen im Herbst, anschließend werden die Curricula entwickelt und zur Akkreditierung eingereicht.

Die europäische Dimension des Projekts ist einzigartig: Die enge Zusammenarbeit einer Universität (TU Wien) mit einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (USTP) sowie die Einbindung der Allianzen EULiST und E³UDRES² mit Partnern aus Brünn, Bratislava, Budapest, Timisoara, Finnland, Portugal, Belgien, Holland, Lettland und Deutschland ist in Österreich bisher ohne vergleichbares Beispiel.

Bereits ab Mai 2026 wird der Campus durch eine Reihe von Veranstaltungen sichtbar und erlebbar. Das Twin City Future Tech Bootcamp, das ECH Strategy Forum, der Leadership Hackathon, der große ECH Summit im September sowie die erste internationale Summer School bringen Studierende, Forschende, Unternehmen und internationale Partner nach Hainburg. Weitere Workshops mit Schulen, Wirtschaftspartnern und eine Präsentation im Rahmen der European Week of Regions and Cities in Brüssel folgen im Herbst. „Der Europacampus Hainburg wächst Schritt für Schritt zu einem neuen europäischen Innovations- und Bildungs-Hub heran – getragen von einer starken Vision, internationaler Expertise und einem klaren Bekenntnis des Landes Niederösterreich zur Zukunft von Bildung und Forschung,“ freut sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.


Quelle: Land Niederösterreich



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