Vorfall: 30.09.2026, 14:00 Uhr / 19. Bezirk
Ein bislang unbekannter Mann kontaktierte einen 88-Jährigen telefonisch und gab sich dabei als Polizeibeamter aus.
Der Unbekannte teilte dem Mann mit, dass es hinsichtlich einer von ihm bereits vor längerer Zeit erstatteten Anzeige neue Erkenntnisse gebe. Eine Tätergruppe sei festgenommen worden. Bei einer der festgenommenen Personen seien die Kontaktdaten des 88-Jährigen aufgefunden worden.
Der Anrufer erklärte dem Geschädigten, dass dessen Wertgegenstände zum Schutz vor einem geplanten Überfall vorübergehend sichergestellt und registriert werden müssten.
Etwa 30 Minuten nach diesem Telefonat erschien ein bislang unbekannter Mann an der Wohnadresse des Geschädigten. Dieser wies sich mittels Polizeiausweis als Polizeibeamter aus.
In weiterer Folge packte der unbekannte Mann zahlreiche Schmuckstücke sowie Goldmünzen ein und verließ anschließend die Wohnung mit den Wertgegenständen.
Bei dem Vorfall entstand dem Opfer ein Schaden in sechsstelliger Höhe.
Präventionstipps
Durch den Trickbetrug der falschen Polizisten werden immer wieder besonders ältere Menschen um ihr Vermögen gebracht. Dabei wird den Opfern am Telefon vorgespielt, dass sie ein potentielles Opfer von Einbrechern sei und die Polizei ihre Wertgegenstände abholen komme, um sie sicher zu verwahren.
Die Polizei warnt eindringlich mit folgenden Tipps:
• Die Polizei verlangt keine Wertgegenstände zur Verwahrung.
• Beenden Sie verdächtige Telefonat und wählen Sie 133.
Weitere Informationen und Präventionstipps erhalten Sie auch von der Kriminalprävention des Landeskriminalamtes Wien unter der Telefonnummer 0800-216-346 oder per Mail unter [email protected]
Quelle: LPD Wien
