Frankfurt am Main: Feuerwehr Frankfurt rettet zwei Fassadenreiniger aus 240 Metern Höhe

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Die Drohne der Feuerwehr begleitet permanent die Rettungsaktion aus der Luft.
ots/Feuerwehr Frankfurt am Main
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Der erste Fassadenreiniger wurde auf das Dach gerettet.
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Zwei Fassadenreiniger werden aus ihrer Gondel von der Feuerwehr mit einer Seilwinde gerettet.
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03 Jul 18:04 2026 von Presseportal.de Print This Article

Frankfurt am Main (ots) -

Am Donnerstag, den 2. Juli 2026, wurde der Sonderdienst "Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen" (SRHT) der Feuerwehr Frankfurt am Main zu einer Menschenrettung in die Große Gallusstraße alarmiert. Am Commerzbank-Hochhaus war in rund 240 Metern Höhe ein Fahrkorb mit zwei Fassadenreinigern aufgrund einer technischen Störung steckengeblieben und konnte nicht mehr bewegt werden. Die beiden Arbeiter wurden von den Höhenrettern mithilfe von Seiltechnik sicher gerettet.

Entscheidend für den Einsatzerfolg waren die gute Zusammenarbeit mit dem für das Property Management des Hochhauses zuständigen Unternehmen sowie regelmäßige Übungen der Höhenretter am Objekt. Dadurch waren den Einsatzkräften die örtlichen Gegebenheiten und die technischen Einrichtungen bestens bekannt. Eingespielte Abläufe konnten ohne Verzögerung umgesetzt werden.

Erstmals kam bei diesem Einsatz zudem eine erst kürzlich beschaffte Akku-Seilwinde zum Einsatz. Sie trug wesentlich dazu bei, die Rettungsmaßnahmen zu beschleunigen und ermöglichte im späteren Verlauf des Einsatzes zwei eingesetzten Höhenrettern die schnelle Flucht aus einer hochkritischen Lage: Während der Rettungsarbeiten löste sich der in Führungsschienen laufende Fahrkorb durch starke Windböen aus seiner stabilen Position und wurde bis zu acht Meter von der Gebäudefassade weggedrückt. Anschließend schlug der Korb mehrfach gegen die Glasfassade zurück. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich zwei Höhenretter im Fahrkorb. Mithilfe der Akku-Seilwinde konnten sie sich innerhalb kürzester Zeit nach oben in Sicherheit ziehen lassen und die akute Gefährdungslage unverletzt verlassen.

"Der starke Wind hat die Rettungsarbeiten erheblich erschwert. Dank der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Objektbetreiber und der regelmäßigen Übungen am Commerzbank-Hochhaus kannten wir die örtlichen Gegebenheiten genau und konnten auf diese außergewöhnliche Einsatzlage vorbereitet reagieren", erklärt Fabian Ommert, Einheitsführer der SRHT bei diesem Einsatz.

Nach der Rettung der beiden Fassadenreiniger konnte später der weiterhin im Wind schwingende Fahrkorb durch einen Techniker der Betreiberfirma sicher auf dem Dach abgestellt werden.

Axel Manz, europaweit anerkannter Ausbilder im Bereich Höhenrettung, ordnet den Einsatz ein: "Meinem Wissen nach handelt es sich um die höchste Rettung im urbanen Raum, die bislang in Deutschland durchgeführt wurde. Die Einsatzkräfte haben genau die richtige Entscheidung getroffen, die beiden Arbeiter nach oben zu retten. Ein bei vergleichbaren Einsätzen häufig praktiziertes Ablassen nach unten wäre unter den herrschenden Windverhältnissen nicht sicher durchführbar gewesen. Chapeau Höhenrettung Frankfurt!"



Quelle: Original-Content von: Feuerwehr Frankfurt am Main, übermittelt durch news aktuell



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