Österreich: Fossiler Preisschock - Pellet-Haushalt spart gegenüber Heizöl ein ganzes Netto-Monatsgehalt

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Noch nie war der finanzielle Unterschied zwischen fossilem und nachhaltigem Heizen so brutal wie heute.
Foto: proPellets Austria
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Fossiler Preisschock: Pellet-Haushalt spart gegenüber Heizöl ein ganzes Netto-Monatsgehalt
Foto: Grafik proPellets Austria
15 Mär 16:00 2026 von OTS Print This Article

55-Prozent-Preisexplosion bei Heizöl bringt Rekord-Ersparnis von 2.387 Euro für nachhaltige Energie aus Österreich

Die Preis-Schere am Energiemarkt hat im März ein neues Rekordniveau erreicht: Während der Preis für eine Tonne Holzpellets mit 406 Euro im Monatsvergleich stabil bleibt, ist der Preis für Heizöl extraleicht im Vergleichszeitraum um 55 Prozent gestiegen. Ein durchschnittlicher Haushalt mit einer Pelletheizung erspart sich gegenüber einer Ölheizung damit 2.387 Euro, gegenüber Gas sind es sogar 2.510 Euro. Rechnerisch bedeutet das: Pellet-Haushalte gewinnen durch nachhaltiges Heizen ein „15. Monatsgehalt“, während Öl-Nutzer diesen Betrag regelrecht „verbrennen“.

Noch nie war der finanzielle Unterschied zwischen fossilem und nachhaltigem Heizen so brutal wie heute“, sagt Doris Stiksl, Geschäftsführerin des Branchenverbands proPellets Austria. „Wir erleben eine historische Kluft: Fossile Brennstoffe fressen mittlerweile ein ganzes Monatsgehalt, während Pelletheizungen wie ein Schutzschild gegen die Teuerung wirken. Haushalte, die jetzt auf Pellets umsteigen, sparen viel Geld und investieren in heimische Wertschöpfung statt in fremde Krisenherde.

Versorgung mit Holzpellets „Made in Austria“ langfristig gesichert

2025 haben die 55 österreichischen Pelletierwerke erstmals mehr als zwei Millionen Tonnen Pellets hergestellt. Bei einem aktuellen Inlandsverbrauch von 1,5 Millionen Tonnen bedeutet das, dass die Versorgung mit hochwertigen Pellets nachhaltig gesichert ist.

Förderung für Heizungstausch auch im Doppelbudget 2027/28

Für eine Fortsetzung der „Erfolgsgeschichte Heizungstausch“ fordert proPellets Austria:

  • Ausreichend Fördermittel für den Umstieg auf nachhaltiges Heizen auch im Doppelbudget 2027/28
  • Keine Anreize für fossile Heizsysteme
  • Klare und verbindliche Zeitpläne für den Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen

Der dramatische fossile Preisschock zeigt einmal mehr, wie fatal die Abhängigkeit von Öl und Erdgas für das Land ist und wie dringend die Wärmewende in Österreich gelingen muss“, sagt Doris Stiksl.


Quelle: OTS



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