Werthhoven: Großübung der Feuerwehr Wachtberg am Fraunhofer Institut in Werthhoven

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Ein Feuerwehrmann beginnt das Dach des PKW abzutrennen.
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Im Inneren des Radom mussten die Verletzten in ca. 30 Metern Höhe ausfindig gemacht werden.
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Aufgrund der simulierten Verletzungen war die Rettung der Fahrerin besonders anspruchsvoll.
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Das Luftbild zeigt die unterschiedlichen Einsatzschwerpunkt rund um das Radom.
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Die Lagerhalle wird zum Abschluss mit der Wärmebildkamera kontrolliert.
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Wachtbergs Bürgermeister Jörg Schmidt lässt sich von Einsatzleiter André Hahnenberg in die Lage einweisen.
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Beim gemütlichen Ausklingen richtet der Bürgermeister seine Dankesworte nochmal direkt an die Feuerwehrleute.
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Mit einem Großaufgebot waren Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort.
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Die IuK wird in die aktuelle Lage eingewiesen.
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Bevor es in die verrauchte Lagerhalle ging, wurde der Atemschutz überprüft.
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Auch die Jugendfeuerwehr unterstützte bei der Übung.
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Gut gesichert wird ein Verletztendarsteller vom Radar heruntergeführt.
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Einsatzleiter, Übungsleitung und Bürgermeister bedanken sich bei den Einsatzkräften.
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Türprüfung bevor es in die Lagerhalle geht.
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Die Einsatzkräfte betreuen die Verletzten und bereiten die technische Rettung vor.
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Geschminkte Verletztendarstellerinnen ließen die Einsatzkräfte schnell vergessen, dass es sich um eine Übung handelte.
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Einsatzleiter und Abschnittsleiter werden bei einer Lagebesprechung von der IuK in die Lage eingewiesen.
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In der Chaos-Phase werden vom Einsatzleiter die Abschnitte eingeteilt.
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Ein Trupp mit Absturzsicherung geht auf das TIRA Radar vor.
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22 Nov 05:07 2022 von Presseportal.de Print This Article

Wachtberg (ots) -

Mit einem Großaufgebot eilte die Feuerwehr Wachtberg am Abend des 28. Oktober 2022 zu dem Gelände der Fraunhofer Institute FKIE und FHR nach Werthhoven. Vermeintliche Ursache war ein Brand in einer Lagerhalle nach einer Explosion von unbekannter Ursache. Schnell stellte sich heraus, dass es sich nicht um ein tatsächliches Schadensereignis handelte, sondern um eine groß angelegte Übung der Feuerwehr Wachtberg. Das Organisationsteam rund um den stellvertretenden Wehrleiter Michael von Wirtz hatte noch einige Überraschungen für die Wachtberger Einsatzkräfte parat.

Begleitet vom DRK Rhein-Sieg erwartete die ersten Feuerwehrleute nicht nur der gemeldeten fiktive Gebäudebrand. Aufgrund der Explosion kam es zum einen zu einem Einschlag von Trümmerteilen in das Radom des Fraunhofer FHR. Darüber hinaus trafen Trümmerteile einen PKW mit 3 Insassen auf einem Platz hinter dem Radom. Das führte schnell zu einem Personalmangel, so dass innerhalb kürzester Zeit Vollalarm für die Feuerwehr Wachtberg ausgelöst werden musste.

Im Verlauf der Übung kümmerten sich die Feuerwehrleute um das Feuer rund um die Lagerhalle, bei dem es auch ein fiktives Gefahrgutlager zu schützen galt. Dazu gehörte auch die Personensuche innerhalb des Lagerhalle und auf dem Gelände des Instituts. Hauptaufgabe des Rettungsdienstes war währenddessen die Versorgung der verletzten Insassen des PKW. Durch täuschend echt geschminkte Verletztendarstellerinnen des DRK lies insbesondere diese Einsatzstelle die Einsatzkräfte schnell vergessen, dass es sich nur um eine Übung handelte. Der dritte Einsatzabschnitt befand sich im Radom. Auf ca. 30 Metern Höhe waren Personen vom Radioteleskop TIRA in Gefahr und mussten gerettet werden. Geschützt durch die Absturzsicherung gelangten auch diese Verletztendarsteller wieder unbeschadet auf festen Boden.

Die Komplexität der Lage war auch für den Einsatzleiter und Leiter der Feuerwehr André Hahnenberg eine besondere Herausforderung. Führungsstrukturen aufbauen, die Gesamtlage einschätzen, Grundschutz sicherstellen, Abstimmung mit den Verantwortlichen von Fraunhofer und (fiktiv) nachrückende Einsatzkräfte von anderen Feuerwehren koordinieren waren nur einige der zahlreichen Aufgaben während der Übung. Unterstützt wurde er dabei von der IuK-Einheit der Feuerwehr Wachtberg. Auch Bürgermeister Jörg Schmidt machte sich an diesem Abend ein Bild von der Leistungsfähigkeit seiner Feuerwehr.

Nach gut 2 Stunden waren alle Einsatzabschnitte abgearbeitet und es hieß allerorts "Übungsende". Beim abschließenden Gruppenfoto vor dem Radom dankte Wehrleiter Hahnenberg den Einsatzkräften und der Übungsleitung. "Als Einsatzleiter ist man bei so einem komplexen Szenario besonders gefordert. Da hilft es einen kühlen Kopf zu bewahren. Die Übung hat aber gezeigt, dass ich mich jederzeit auf meine Feuerwehrleute verlassen kann", betonte Hahnenberg.

Auch der Vertreter des Fraunhofer FKIE Richard Nelleßem zeigte sich sichtlich beeindruckt. "Es ist gut zu wissen, dass wir durch die Feuerwehr Wachtberg einen guten Schutz unserer Liegenschaft haben. So eine Übung bringen uns wichtige Erkenntnisse für die Verbesserung interner Betriebsabläufe."

Beim gemütlichen Ausklang im Gerätehaus Berkum zeigte sich auch Bürgermeister Schmidt stolz auf die Leistung der Feuerwehr. "Es ist immer wieder beeindruckend, was die Feuerwehr Wachtberg leisten kann. Das zeigt sich in dieser Großübung wieder einmal. Es ist beruhigend für Wachtberg eine solch schlagfertige Feuerwehr zu haben.", sagte Schmidt und bedankte sich bei allen Feuerwehrfrauen und -männern.

Auch Übungsleiter von Wirtz war sichtlich zufrieden. "Insgesamt war die Großübung ein voller Erfolg. Natürlich gibt es immer Sachen, die passieren. Dafür sind solche Übungen aber auch da. Wir analysieren nun, was den Kameradinnen und Kameraden aufgefallen ist und bringen diese Punkte in die Ausbildung unserer Einsatzkräfte ein.", resümierte von Wirtz.

Bekanntlich ist nach der Übung direkt vor der Übung. Für Oktober 2023 ist die nächste Großübung dieser Art geplant.



Quelle: Original-Content von: Freiwillige Feuerwehr Wachtberg, übermittelt durch news aktuell



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