Graz: Internationaler Tag der Nachbarschaft
Mit einem bunten Programm in allen Stadtteilzentren wurde der Tag der Nachbarschaft begangen.
Am heutigen 29. Mai 2026, dem Internationalen Tag der Nachbarschaft, öffneten in Graz sämtliche Einrichtungen der Stadtteilarbeit ihre Türen.
Vor mehr als zwei Jahrzehnten begannen erste Aktivitäten der Stadtteilarbeit in Graz mit dem Ziel, das Zusammenleben der Menschen zu verbessern. Heute präsentiert sich die Stadtteil- und Nachbarschaftsarbeit vielfältig, getragen vom Engagement Einzelner und von Trägerorganisationen, unterstützt durch die budgetären Mittel der Stadt. Der heutige Tag bot Gelegenheit, diese kennezulernen.
Bürgermeisterin Elke Kahr betonte bei ihrem Besuch im Nachbarschaftskiosk beim Volksgarten die Bedeutung der Stadtteilarbeit, die aus ihrer Sicht unverzichtbar ist: "Die Anfänge reichen bis 2012 und davor zurück. Damals waren wir in einer großen Runde in der Stadtregierung überzeugt, dass Gemeinwohlarbeit wichtig ist. Jene Einrichtungen in der Triestersiedlung und in Eggenlend waren die ersten, dann folgten SMZ Jakomini und Liebenau. Heute haben wir bis auf die Innenstadt und Puntigam in jedem Bezirk mindestens ein Stadteil- oder Nachbarschaftszentrum oder einen Stadtteiltreff. Die Richtlinien wurden 2015 beschlossen, um auch die Budgetbedeckung sicherzustellen", erzählt die Bürgermeisterin.
Der Anspruch ist bis heute gleich geblieben: Die Nachbarschaft zusammenzuführen, unterschiedlichste, niederschwellige Angebote für alle Altersgruppen zu bieten: "Nachbarschaftsarbeit ist Arbeit für das Miteinander und gegen die Einsamkeit", betont die Bürgermeisterin.
In den Einrichtungen arbeiten neben angestellten Mitarbeiter:innen sehr viele Ehrenamtliche.
Quelle: Stadt Graz
