Kellerbrand in Weinheim. Flammen und dichter Rauch in der Hildastraße

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Mit Atemschutz mussten die Einsatzkräfte den Brand löschen.
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Die eingesetzten Atemschutztrupps der Feuerwehr wurden an der Einsatzstelle eingewiesen.
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Nach dem Einsatz wurden die Schläuche wieder eingerollt.
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Die Feuerwehr war bei einem Kellerbrand in der Hildastraße im Einsatz
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26 Okt 16:10 2026 von Presseportal.de Print This Article

Weinheim (ots) -

Feuerwehr Weinheim mehrere Stunden im Einsatz. Bewohner bleiben unverletzt. Aufwendige Löscharbeiten bis in die Morgenstunden.

Ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Hildastraße hat am frühen Montagmorgen einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Dichte Rauchwolken drangen aus dem Gebäude, Flammen schlugen aus dem Keller. Die Feuerwehr Weinheim war mit den Abteilungen Stadt und Sulzbach sowie Unterstützung der Feuerwehr Hemsbach im Einsatz. Die beiden Bewohner des Hauses blieben unverletzt.

Aus zunächst gemeldetem Balkonbrand wird ein Kellerbrand

Kurz vor 5:00 Uhr wurde die Feuerwehr Weinheim zu einem gemeldeten Brand auf einem Balkon in der Hildastraße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zeigte sich jedoch ein deutlich größeres Schadensereignis. Im Keller des dreigeschossigen Mehrfamilienhauses war ein Brand ausgebrochen. Flammen schlugen bereits aus dem Kellerbereich und dichter Rauch breitete sich aus.

Die Feuerwehr erhöhte daraufhin die Alarmstufe und forderte weitere Einsatzkräfte an. Die Polizei hatte das Gebäude bereits geräumt. In dem Haus mit drei Wohneinheiten hielten sich zum Zeitpunkt des Brandes vier Bewohner auf. Alle kamen unverletzt in Sicherheit.

Atemschutztrupps kämpfen gegen die Flammen

Unter schwerem Atemschutz gingen mehrere Einsatztrupps zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Parallel wurde das Feuer von außen über die Kellerfenster bekämpft. Die Einsatzkräfte bauten eine Wasserversorgung auf und setzten Belüftungsgeräte ein, um den Brandrauch aus dem Gebäude zu entfernen.

Während ein Trupp im Keller gegen die Flammen vorging, kontrollierten weitere Feuerwehrangehörige die Wohnungen und die oberen Geschosse. Um auszuschließen, dass sich noch Menschen im Gebäude befanden, musste auch eine verschlossene Wohnungstür gewaltsam geöffnet werden.

Die starke Rauchentwicklung erschwerte die Arbeiten. Im Schein der Blaulichter und der zusätzlichen Einsatzstellenbeleuchtung arbeiteten zahlreiche Feuerwehrangehörige an mehreren Stellen rund um das Gebäude. Auch die Drehleiter der Feuerwehr Weinheim war vor Ort. Ihre Besatzung unterstützte die Einsatzmaßnahmen und stellte unter anderem einen Atemschutztrupp.

Aufgrund des erhöhten Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern wurde ein weiteres Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Hemsbach nachgefordert. Die Kameraden standen an der Einsatzstelle als zusätzliche Reserve bereit, mussten jedoch nicht mehr unmittelbar in die Brandbekämpfung eingreifen. Für den Stadtschutz bei möglichen Folgeeinsätzen wurde die Abteilung Lützelsachsen-Hohensachsen vorgesehen.

Gegen halb sechs war das Feuer weitgehend unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte begannen mit umfangreichen Nachlöscharbeiten. Im Keller musste brennendes Material auseinandergezogen und gezielt abgelöscht werden. Auch im Balkonbereich waren weitere Löscharbeiten erforderlich.

Die Feuerwehr kontrollierte zusätzlich ein angrenzendes Wohngebäude. Dort wurden keine Auswirkungen des Brandes festgestellt.

Die Stadtwerke Weinheim wurden zur Einsatzstelle gerufen. Das betroffene Gebäude wurde von der Strom- und Gasversorgung getrennt.

Als ein Großteil der Einsatzkräfte bereits mit dem Rückbau begonnen hatte, flammte das Feuer gegen 7:00 Uhr im Keller erneut auf. Die verbliebenen Feuerwehrangehörigen bauten daraufhin nochmals einen Löschangriff auf und bekämpften die verbliebenen Brandherde.

Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte den betroffenen Kellerbereich mit einer Wärmebildkamera. Auch das angesammelte Löschwasser musste aus dem Keller entfernt werden. Eine im Zuge der Personensuche geöffnete Wohnungstür wurde provisorisch verschlossen.

Neben den Abteilungen Stadt und Sulzbach der Feuerwehr Weinheim waren die Freiwillige Feuerwehr Hemsbach, die Polizei, der Rettungsdienst und die Stadtwerke Weinheim an der Einsatzstelle.

Der Einsatz zog sich insgesamt über rund vier Stunden hin. Gegen 9:00 Uhr waren die letzten Einsatzkräfte wieder eingerückt.

Besonders erfreulich ist, dass trotz der erheblichen Rauchentwicklung und des intensiven Brandgeschehens niemand verletzt wurde.

Die Feuerwehr Weinheim bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften sowie den beteiligten Organisationen für die gute und reibungslose Zusammenarbeit.

Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit keine gesicherten Angaben vor.



Quelle: Original-Content von: Feuerwehr Weinheim, übermittelt durch news aktuell



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