Niederösterreich: LH Mikl-Leitner - NÖ Landesregierung beschließt Neuauflage der Förderung „digi4wirtschaft“

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(v.l.n.r.) Kern Tec-Geschäftsführer Sebastian Jeschko, WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und David Wagner, Leitung operatives Geschäft von Kern Tec. Das in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie tätige Unternehmen Kern Tec zeigt beispielhaft, wie neue Technologien in der Praxis eingesetzt und innovative Geschäftsmodelle entwickelt werden können.
Foto: © NLK Khittl
30 Sep 15:00 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Anträge ab dem 1. Oktober möglich

Die erfolgreiche KI- und Digitalisierungsförderung des Landes Niederösterreich und der Wirtschaftskammer Niederösterreich, „digi4wirtschaft“, geht in die nächste Runde. Heute, Dienstag, erfolgte der entsprechende Beschluss der NÖ Landesregierung.

„Digitalisierung ist dann erfolgreich, wenn sie den Betrieben ganz konkret etwas bringt: weniger Zettelwirtschaft, einfachere Abläufe, geringere Kosten und mehr Zeit für das eigentliche Geschäft. Genau dabei unterstützen wir unsere Unternehmen mit digi4wirtschaft. Land und Wirtschaftskammer stellen dafür gemeinsam zwei Millionen Euro zur Verfügung. Denn jeder Betrieb, der digitaler, effizienter und produktiver wird, stärkt den Wirtschaftsstandort Niederösterreich und sichert Arbeitsplätze“, sagte dazu Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Die gemeinsame Initiative des Landes Niederösterreich und der Wirtschaftskammer Niederösterreich verfolgt das Ziel, die Unternehmen auf ihrem Weg in die Zukunft der Digitalisierung zu begleiten. Die Finanzierung übernehmen Land Niederösterreich und Wirtschaftskammer Niederösterreich zu gleichen Teilen und stellen dafür jeweils eine Million Euro bereit. Das Impulsprogramm „digi4wirtschaft“ basiert auf drei Säulen: Zum ersten gibt es „digi kickstart“, das sind Workshops, wo es darum geht, Best-Practice-Beispiele in den Mittelpunkt zu stellen, Zukunftsaussichten und Vorteile aufzuzeigen und für das Thema zu sensibilisieren. Bei der zweiten Säule geht es um Beratungsleistungen. Bei der dritten Säule geht es um die konkrete Umsetzung von Digitalisierungsprojekten. „Dafür gibt es finanzielle Unterstützung von bis zu 25.000 Euro pro Projekt.“, nannte Mikl-Leitner weitere Details.

„So vielfältig unsere Branchen in Niederösterreich sind, so unterschiedlich sind auch die Möglichkeiten, Digitalisierung im eigenen Betrieb sinnvoll einzusetzen. Genau hier setzt die Initiative an: Sie unterstützt unsere Unternehmen dabei, neue Technologien gezielt zu nutzen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Damit sichern wir Arbeitsplätze, treiben Innovationen voran und stärken den Wirtschaftsstandort Niederösterreich nachhaltig“, ergänzt WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker.

Das Fördermodell „digi4wirtschaft“ ist eine Unterstützung in Richtung Digitaler Wandel, das auch durch die digitale Entwicklung der niederösterreichischen KMU’s belegt wird. Im Jahre 2023 lag der Digitalisierungsgrad bei 50 Prozent, dieser erreichte im Vorjahr bereits 66,4 Prozent.

Dass Digitalisierung und Künstliche Intelligenz längst in der betrieblichen Praxis angekommen sind, zeigen zahlreiche erfolgreiche Beispiele dieses Fördermodells aus Niederösterreich: von der Bäckerei Hager, die unter dem Motto „Wenn mit KI gebacken wird“ neue technologische Möglichkeiten nutzt, bis zum Logistikunternehmen BTG, das mithilfe von KI seine Lkw-Routen optimiert. Diese Beispiele verdeutlichen, wie digitale Technologien Unternehmen dabei unterstützen können, effizienter, innovativer und wettbewerbsfähiger zu werden.

Detaillierte Informationen, Kriterien und das Antragsformular zum Impulsprogramm „digi4wirtschaft“ sind ab 1. Oktober 2026 unter www.noe.gv.at/noe/Wirtschaft-Tourismus-Technologie/Impulsprogramm_digi4Wirtschaft.html zu finden.


Quelle: Land Niederösterreich



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