Graz: Messerattacke - Schnelle Festnahme durch die SIG
Ein 34-Jähriger fügte seinem 30-jährigen Schwager Sonntagabend, 9. August 2026, an dessen Wohnungstür eine schwere Messerverletzung zu. Polizisten der Schnellen Interventionsgruppe (SIG) gelang kurz darauf die Festnahme des Tatverdächtigen.
Gegen 21:50 Uhr suchte der 34-Jährige die Wohnung seines 30-jährigen Schwagers im Grazer Stadtgebiet auf. Wie der Tatverdächtige bei seiner Einvernahme angab, sei er dorthin gegangen, um seine in der Wohnung aufhältige Ehefrau nach vorangegangenen Beziehungsstreitigkeiten bezüglich der gemeinsamen Zukunft zur Rede zu stellen. Nachdem der 34-Jährige an der Tür geklopft habe, sei es zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern gekommen. Im Zuge dessen soll der 34-Jährige das Messer gezogen und dem 30-Jährigen einen Stich versetzt haben. Weitere Angriffe habe das Opfer abwehren können. Unmittelbar nach der Tat ist der Tatverdächtige vom Tatort geflüchtet.
Das Rote Kreuz versorgte den Schwerverletzten gemeinsam mit einem Notarzt vor Ort und brachte den 30-Jährigen in das Universitätsklinikum Graz.
Erfolgreiche Fahndung und Festnahme
Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein, welche erfolgreich verlief. Einsatzkräfte der Schnellen Interventionsgruppe (SIG) nahmen den flüchtigen 34-Jährigen in seiner Wohnung fest. Ein Polizeidiensthund spürte die mutmaßliche Tatwaffe – ein Küchenmesser – auf, welches der Tatverdächtige nach der Tat gereinigt und im Besteckkasten verstaut hatte. Beide Beteiligten waren zum Tatzeitpunkt alkoholisiert.
Das Landeskriminalamt Steiermark übernahm die weiteren Ermittlungen. Bei seiner Vernehmung zeigte sich der 34-jährige Tatverdächtige teilweise geständig. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz lieferten Polizisten den Mann in die Justizanstalt Graz-Jakomini ein.
Quelle: LPD Steiermark
