Salzburg: Nationalpark Hohe Tauern bekannt wie kein anderer

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Foto: NPHT/ Florian Kreidl-Glueck
12 Feb 06:00 2026 von Redaktion International Print This Article

Österreichweite Umfrage bestätigt guten Ruf und Bedeutung des Naturschutzgebietes / Ausgangsalge für Öffentlichkeitsarbeitsprojekt

(LK) Um mehr Jugendliche und junge Erwachsene für die Themen Natur, Umweltschutz und die Bedeutung der Nationalparks zu sensibilisieren, plant der Dachverband der österreichischen Nationalparks ein umfangreiches Öffentlichkeitsarbeitsprojekt namens „DINA: Digitale Naturabenteuer". In einer ersten Umfrage über das Image und Bekanntheit schneidet der Nationalpark Hohe Tauern besonders gut ab.

Wandern im Nationalpark Hohe Tauern.

Über 1.100 Österreicherinnen und Österreicher wurden im Rahmen der Umfrage für „Nationalparks Austria“ im Jänner 2026 online interviewt. Bei der Frage nach dem spontan bekanntester Nationalpark sagen 58 Prozent Hohe Tauern, dahinter folgen Kalkalpen (23 Prozent) und Donau-Auen (22 Prozent). Bei der namensgestützten Bekanntheit erreicht der Nationalpark Hohe Tauern ebenfalls den höchsten Wert (79 Prozent), dahinter liegen Neusiedler See – Seewinkel (54 Prozent), Donau-Auen (52 Prozent) und Kalkalpen (49 Prozent). Weniger bekannt sind Gesäuse (34 Prozent) und Thayatal (24 Prozent).

Als wertvolles Naturerbe verankert

Die gewonnen Daten dienen als Ausgangslage für das Öffentlichkeitsarbeitsprojekt „DINA: Digitale Naturabenteuer", um die Effektivität der darin gesetzten Maßnahmen messbar zu machen. „Die Ergebnisse und Aussagen freuen uns natürlich sehr und wir sehen klar, dass die Nationalparks – insbesondere Hohe Tauern - bei den Menschen als bedeutende Naturschutzgebiete und wertvolles Naturerbe verankert sind“, so der ressortszuständige Salzburger Landesrat Maximilian Aigner. „Im Hinblick auf das jüngere Zielpublikum kennen wir nun unsere Hausaufgaben“, ergänzt Aigner. Menschen bis 30 Jahre verfügen laut Umfrage nämlich insgesamt über geringere Detailkenntnisse und haben häufiger erst einen Besuch gemacht.

Social Media für junge Zielgruppe

Laut der Umfrage informieren sich jene, die bereits in einem Nationalpark waren vor einem konkret geplanten Besuch in einem Nationalpark am häufigsten über die Website des Nationalparks (35 Prozent), direkt im Nationalpark (25 Prozent) oder im sozialen Umfeld (24 Prozent). Bis 30-Jährige holen sich sowohl im Allgemeinen als auch bei einem konkreten Besuch überdurchschnittlich oft Informationen über Social Media, YouTube und Podcasts.

Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_260211_20 (bk/msc)


Quelle: Land Salzburg



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