Salzburg: Salzburger Blasmusikverband setzt auf digitalen „MusiBuddy“
Foto: Land Salzburg/Neumayr/Leopold
Künstliche Intelligenz unterstützt Mitglieder in den Kapellen / Mittels Chatfunktion zu allen Informationen
(LK) Auf der Homepage des Salzburger Blasmusikverbandes erscheint seit Kurzem ein brauner Trachtenhut mit rotem Band und Feder. Der „MusiBuddy“ ist ein virtuelles Servicetool, das mittels künstlicher Intelligenz Fragen rund um die Blasmusik im Bundesland beantworten kann. Am Montag, dem 19. Jänner, wird der digitale Helfer Mitgliedern und Funktionären der Kapellen in einer Online-Schulung vorgestellt.
Landesrat Maximilian Aigner und der Geschäftsführer des Salzburger Blasmusikverbandes, Roman Gruber, präsentieren den Chatbot MusiBuddy.
Wo kann man ein Instrument erlernen? Wie werde ich Mitglied in einer Musikkapelle? Oder wann finden Konzerte der 147 Blasmusikkapellen im Bundesland statt? Auf diese Fragen und noch viel mehr hat der „MusiBuddy“ Antworten. Seit November steht die künstliche Intelligenz mit Rat und Tat allen auf der Homepage des Blasmusikverbandes zur Seite. Innerhalb von rund drei Monaten wurde das Servicetool entwickelt.
Erster Ansprechpartner online
Der Geschäftsführer des Salzburger Blasmusikverbandes, Roman Gruber, erwartet sich durch den „MusiBuddy“ vor allem eine zusätzliche Serviceleistung für die Mitglieder und Interessierten. „Man kann mit dem Tool chatten und bekommt in Sekundenschnelle Informationen. Für vertiefende Fragen sind dann meine Kolleginnen und Kollegen im Landesvorstand sowie im Büro da.“
Digitale „Maßanfertigung“
Als Vorbild für den „MusiBuddy“ hat eine Broschüre der Landjugend Salzburg gedient. Daraus wurde durch einen blasmusikbegeisterten Kollegen aus Bergheim der digitale Helfer des Blasmusikverbandes programmiert. „Er weiß genau, was wir benötigen. Das war ein echter Glücksfall für uns. Die künstliche Intelligenz entwickelt sich rasend schnell. Mit jedem Update wird eine neue Verbesserung sichtbar. Es ist der absolut richtige Schritt, auf das Tool zu setzen, denn das Potenzial in puncto Datenverarbeitung und -vermittlung für die Zukunft ist immens. Und es ist besser, wenn Interessierte sich direkt bei uns informieren, anstatt aus anderen Quellen veraltete Auskünfte zu erhalten“, betont Roman Gruber.
Aigner: „Salzburger Pionierarbeit.“
Für Landesrat Maximilian Aigner, er ist unter anderem für Volkskultur in Salzburg zuständig, verbindet der „MusiBuddy“ vorbildhaft Tradition und Innovation. „Der digitale Helfer vernetzt, informiert und begleitet, stärkt die Ausbildung, entlastet Ehrenamtliche und macht so das Vereinsleben moderner. Es freut mich, dass der Blasmusikverband hier Pionierarbeit leistet. Andere Verbände der Volkskultur im Bundesland und in Österreich können von den Erfahrungen in Salzburg profitieren.“
Quelle: Land Salzburg
