Österreich: Saubere Berge 2026 - Naturschutz kennt keine Höhenmeter

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Saubere Berge 2026: Naturschutz kennt keine Höhenmeter
Foto: Roman Königshofer
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Foto: Roman Königshofer
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Saubere Berge 2026: Naturschutz kennt keine Höhenmeter
Foto: Roman Königshofer / Almdudler
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Foto: Roman Königshofer / Almdudler
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Saubere Berge 2026: Naturschutz kennt keine Höhenmeter
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15 Jun 19:00 2026 von OTS Print This Article

Almdudler, der Österreichische Alpenverein & Bergsteigerlegende Peter Habeler setzen in den Wiener Alpen ein gemeinsames Zeichen für saubere Berge

Seit mittlerweile 17 Jahren machen sich Almdudler, der Österreichische Alpenverein und Bergsteigerlegende Peter Habeler gemeinsam für die Aktion „Saubere Berge“ stark. Heuer führt die traditionelle Wanderung erstmals nicht ins hochalpine Gelände, sondern nach Niederösterreich auf den Kreuzberg (1.089m) inmitten der Wiener Alpen – und damit dorthin, wo viele Menschen ihre ersten Naturerlebnisse sammeln. Der Ortswechsel ist bewusst gewählt. „Denn Naturschutz ist keine Frage der Höhe, sondern der Haltung. Ob am aussichtsreichen Gipfel oder auf beliebten Wanderwegen im Wienerwald: Überall dort, wo Menschen unterwegs sind, beginnt die Verantwortung für die Natur“, betonen Gerhard Schilling, Geschäftsführer von Almdudler und Johannes Staud vom Österreichischen Alpenverein.

Die Berge beginnen vor der Haustür

Gemeinsam mit „Saubere Berge“-Schirmherr Peter Habeler wird erneut das Manifest der Sauberen Berge unterzeichnet. Die wichtige Botschaft dahinter ist seit jeher dieselbe: Müll hat in der Natur keinen Platz. „Jeder von uns muss dazu beitragen, dass unsere Berge, Wälder und Almen auch für kommende Generationen lebenswert bleiben“, sagt Peter Habeler. „Wer die Natur genießt, muss ihr auch mit Respekt begegnen – und alles an Müll wieder mit ins Tal nehmen, was er hinaufgetragen hat.“ Dass die diesjährige Wanderung erstmals nicht im hochalpinen Raum stattfindet, unterstreicht den Gedanken, möglichst viele Menschen auch im städtischen Umfeld für das Thema zu sensibilisieren. Gerade niedrigschwellige Wandergebiete und Naherholungsräume werden von tausenden Besucherinnen und Besuchern genutzt und verdienen denselben Schutz wie die höchsten Gipfel des Landes. „Die Natur ist kein Selbstbedienungsladen, sondern ein sensibler Lebensraum, den wir mit vielen anderen Lebewesen teilen“, so Habeler. „Jeder einzelne Handgriff zählt. Oft reicht es schon, den eigenen Müll mitzunehmen oder achtlos Weggeworfenes aufzuheben.

Verantwortung zum Mitnehmen

Die Initiative „Saubere Berge“ wird seit 2009 gemeinsam von Almdudler und dem Österreichischen Alpenverein getragen. Österreichweit stehen auf Alpenvereinshütten kostenlose Öko-Müllsackerl zur Verfügung, damit Wanderinnen und Wanderer ihren Abfall unkompliziert wieder mitnehmen können. Gleichzeitig soll die Aktion Bewusstsein dafür schaffen, Müll möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen. „Viele unterschätzen, wie lange selbst vermeintlich harmlose Abfälle in der Natur verbleiben“, erklärt Johannes Staud. „Taschentücher, Zigarettenstummel oder Fruchtreste verschwinden nicht einfach. Sie können Tiere gefährden, Gewässer belasten und die Natur nachhaltig beeinträchtigen.“ Auch die Wahl der mitgebrachten Produkte und Verpackungen spiele dabei eine wichtige Rolle. Wer unnötige Verpackungen vermeidet, kann bereits vor der Wanderung einen Beitrag leisten.

Die Berge gehören einfach zu Österreich dazu – und damit auch zu Almdudler. Für mich steht Almdudler für ein echtes alpines Lebensgefühl, das eng mit der Natur unserer Heimat verbunden ist. Deshalb ist es uns wichtig, Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag zum Schutz unserer Bergwelt zu leisten“, sagt Lara Klein, Marketing Almdudler & Eigentümerfamilie. „Wir möchten möglichst viele Menschen dafür begeistern, achtsam mit der Natur umzugehen – ganz egal, ob sie einen Gipfel erklimmen oder einen Spaziergang im Wald machen.“ Seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten verbindet die Partnerschaft von Almdudler und dem Alpenverein die Liebe zur heimischen Natur mit konkreten Maßnahmen zum Umweltschutz. Die jährliche gemeinsame Wanderung und Müllsammelaktion ist dabei das sichtbare Zeichen eines Engagements, das weit über einen einzelnen Tag hinausgeht.


Quelle: OTS



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