Eine 68-jährige Frau aus Villach wurde Opfer eines schweren Betrugs durch bislang unbekannte Täter.
Die Frau wurde im Zeitraum von 28. September bis 2. Oktober 2026 mehrfach von einer unbekannten Telefonnummer kontaktiert. Bei einem Telefonat am 1. Oktober 2026 gab sich ein bislang unbekannter Mann als Mitarbeiter einer IT-Sicherheitsfirma aus und behauptete, das Bankkonto der Frau sei gehackt worden. Unter diesem Vorwand veranlasste er sie, einen per SMS übermittelten Code bekannt zu geben.
In weiterer Folge wurde der Frau mitgeteilt, dass ihre Bankomatkarte aufgrund angeblich verdächtiger Abbuchungen gesperrt worden sei und von einer beauftragten Person abgeholt werden müsse. Am 1. Oktober 2026 gegen 22:15 Uhr erschien ein bislang unbekannter Mann an ihrer Wohnadresse und übernahm ein Kuvert mit den Bankomatkarten der Frau und ihres Ehemannes sowie einem Zettel mit den zuvor bekannt gegebenen Codes.
Am darauffolgenden Tag wurde die Frau bei ihrer Bank über den Betrug aufgeklärt. Im Zuge einer Überprüfung wurden drei unrechtmäßige Abbuchungen festgestellt. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf einen fünfstelligen Eurobetrag.
Präventionstipp: Wie man sich vor Betrugsmaschen schützen kann, informiert das Bundeskriminalamt unter www.bundeskriminalamt.at
Quelle: LPD Kärnten
