Seester: Feuerwehr und weitere Helfer retten neun Kühe aus Güllegrube

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Feuerwehr - Symbolbild
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26 Okt 10:49 2020 von Presseportal.de Print This Article

Pinneberg (ots) - Seester: Feuerwehr und weitere Helfer retten neun Kühe aus Güllegrube Datum: Sonntag, 25. Oktober 2020, 16.22 Uhr +++ Einsatzort: Seester, Groß Sonnendeich +++ Einsatz: TH TIER G (Technische Hilfeleistung, Großtierrettung)

Seester - Tierischer Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Seester am Sonntagnachmittag. Zusammen mit weiteren Helfern aus dem landwirtschaftlichen Bereich und einem Lohnunternehmer aus dem Dorf haben die Brandbekämpfer neun Kühe aus der Güllegrube eines Bauernhofs an der Straße Groß Sonnendeich gerettet. Die Tiere blieben augenscheinlich unverletzt. Der Einsatz dauerte mehr als drei Stunden. Die FF Seester war um 16.22 Uhr alarmiert worden nachdem Wehrführer Lasse Krüger zuvor telefonisch ein Hilfeersuchen von einem Bauernhof ereilt hatte: Aus noch unklarer Ursache waren in einem Stall eine zunächst noch unbekannte Anzahl an Kühen durch den Spaltboden in die darunter liegende Güllegrube gefallen. Der gesamte Stall ist mit diesem Sammelbecken für die Ausscheidungen der Tiere unterkellert. Dieser Keller war zu einem knappen Meter Höhe mit Gülle gefüllt. Die unverletzten Kühe hatten sich in den hinteren Bereich des Kellers zurückgezogen. Die Feuerwehr kam mit fast 20 Helfern und stand zunächst vor dem Problem, zum einen den Zugang zu den Tieren zu schaffen und zum anderen auch einen Ausgang. Mit Hilfe eines Baggers und weiterer landwirtschaftlicher Fahrzeuge wurden weitere Elemente des Spaltbodens aufgenommen, damit Helfer in den Keller klettern konnten. Außerdem wurde eine Öffnung in der Außenwand so präpariert, dass die Tiere dort hindurch ins Freie gelangen konnten. Nach Abschluss dieser Vorarbeiten gingen zwei Feuerwehrleute, beide mit landwirtschaftlichem Hintergrund -, ausgestattet mit Wathosen unter Atemschutz in den Keller vor, um die Kühe in Richtung Ausgang zu treiben. Dort lockten weitere Helfer von dem Hof und aus der Nachbarschaft mit Futter. In zwei Fällen musste mit einer Leine nachgeholfen werden. Letztlich gelang es nach drei Stunden, so auch das letzte Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien. Alle Tiere gingen aus eigener Kraft über den Hof in den Stall zurück. Damit endete für die Feuerwehr ein anstrengender und ungewöhnlicher Einsatz, der einiges an Nachbereitung bedarf: Die Ausrüstung muss aufwendig gereinigt werden - und besonders die Kräfte, die im Güllekeller waren, ausführlich unter die Dusche.



Quelle: Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg, übermittelt durch news aktuell



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