Wien: Sommerbaustellen 2026 - Infrastruktur-Großvorhaben und notwendige Verkehrsmaßnahmen in der Stadt

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Wien

10 Jun 19:00 2026 von Redaktion International Print This Article

Gut abgestimmt, sorgfältig geplant: Stadt Wien, Wiener Stadtwerke und Partner nutzen die Sommermonate für wichtige Zukunftsprojekte

Wien wächst, wird klimafitter und investiert konsequent in die Infrastruktur von morgen. Die Sommermonate bieten dafür die idealen Voraussetzungen: Während viele Wienerinnen und Wiener die Ferienzeit genießen, laufen zahlreiche Projekte, die unsere Stadt noch lebenswerter machen. Von der Modernisierung des Öffi-Netzes über die Erneuerung wichtiger Brücken und Wasserleitungen, dem Radwegeausbau bis hin zu neuen klimafitten Plätzen und begrünten Straßenräumen wird in ganz Wien gearbeitet.

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf einer möglichst engen Abstimmung aller Vorhaben zwischen den zuständigen Stellen. Wo immer möglich werden Arbeiten gebündelt und gleichzeitig durchgeführt. So können Synergien genutzt, Bauzeiten verkürzt und zusätzliche Baustellen vermieden werden. Ziel ist es, notwendige Maßnahmen für Wiens Infrastruktur umzusetzen und gleichzeitig die Auswirkungen auf den Alltag der Wienerinnen und Wiener so gering wie möglich zu halten.

„Ob neue Gleise der Wiener Linien, sichere Brücken, Leitungen für frisches Wiener Hochquellenwasser, der Ausbau der Fernwärme oder Projekte der erfolgreichen Raus-aus-dem-Asphalt-Offensive: Wien investiert gleichzeitig in viele Zukunftsprojekte. Unsere Aufgabe in der Baustellenkoordination der Stadt ist es, diese Vorhaben bestmöglich aufeinander abzustimmen. Durch die enge Koordination aller Beteiligten können wir Synergien nutzen und die Auswirkungen auf den Alltag der Wienerinnen und Wiener möglichst gering halten“, so Christian Zant, Baustellenkoordinator der Stadt Wien.

„Baustellen sind das Rückgrat eines modernen Öffi-Netzes. Nur durch laufende Instandhaltung und Erneuerung können wir die hohe Qualität der Wiener Öffis sichern und weiter ausbauen. Mit unserer Modernisierungsoffensive ‚Netz erst recht!‘ investieren wir auch heuer konsequent in die Infrastruktur: 2026 erneuern wir insgesamt rund 12,5 Kilometer Gleise und 33 Weichen. Wie jedes Jahr nutzen wir auch heuer die verkehrsärmere Ferienzeit, um wichtige Projekte umzusetzen“, sagt Gudrun Senk, technische Geschäftsführerin der Wiener Linien.

Wiener Linien machen das Öffi-Netz fit für die Zukunft

Die Wiener Linien nutzen auch heuer die verkehrsreduzierte Hauptferienzeit, um das Öffi-Netz fit für die nächsten Jahrzehnte zu machen. Im Rahmen der Modernisierungsoffensive „Netz erst recht!“ werden 2026 insgesamt 12,5 Kilometer Gleise und 33 Weichen erneuert. Die Arbeiten in der Otto-Probst-Straße sind bereits erfolgreich abgeschlossen, bei der Simmeringer Hauptstraße geht es in die nächste Phase. Auch am Aumannplatz, in der Lerchenfelder Straße und in Hernals schreiten die Arbeiten planmäßig voran. Von Anfang Juli bis Ende August stehen weitere wichtige Modernisierungsarbeiten im Straßenbahn- und U-Bahn-Netz an.

Einen Schwerpunkt bildet der Bereich Währinger Straße, Spitalgasse und Nußdorfer Straße, wo von 13. Juli bis Ende August rund 500 Meter Gleise und Weichen erneuert werden. Gleichzeitig werden notwendige Vorarbeiten wie Leitungsumlegungen für die künftige U5 bis Hernals durchgeführt. Durch die Bündelung dieser Maßnahmen können zusätzliche Baustellen vermieden und Einschränkungen für Anrainer*innen reduziert werden. Trotz der umfangreichen Arbeiten bleibt der Alsergrund durch ein dichtes Netz an Bus-, Straßenbahn- und U-Bahnlinien weiterhin gut erreichbar. Für den Individualverkehr ist der Kreuzungsbereich während der Sommermonate gesperrt, ein weiträumiges Ausweichen wird empfohlen.

Auch am Universitätsring, Schottenring und in der Akademiestraße werden im Sommer Gleise und Weichen erneuert. Dadurch kommt es zu Anpassungen bei den Linien 1, 62, 71 und D. Am Ring bleiben jeweils zwei Fahrstreifen zur Nutzung erhalten, wovon ein Fahrstreifen über das betriebslose Gleis geführt wird. Am Karlsplatz wird es für einen kurzen Zeitraum zu einer Einschränkung auf einen Fahrstreifen in Fahrtrichtung Schwarzenbergplatz kommen.

Parallel dazu schreiten die Arbeiten in der Dornbacher Straße und Hernalser Hauptstraße voran: Insgesamt werden heuer rund 1.500 Meter Gleise erneuert. Ab 28. Juli geht es in die finale Phase und die Linie 43 fährt ab dann zwischen Schottentor und Hernals, Wattgasse. Um Anrainer*innen trotz Bauarbeiten ein attraktives Öffi-Angebot zu bieten, ist die Buslinie 43A ersatzweise verlängert und die Linie 2 verdichtet. Die Arbeiten dauern noch bis Anfang September.

Auch im U-Bahn-Netz treiben die Wiener Linien im Sommer wichtige Modernisierungsmaßnahmen voran. Auf der U3 werden von 13. Juli bis Ende August Weichen und Gleiskreuzungen erneuert. Die U3 fährt in dieser Zeit geteilt zwischen Ottakring und Hütteldorfer Straße bzw. Westbahnhof und Simmering. Als Ersatz stehen die Ersatz-Straßenbahn E3 sowie die Linien 46, 48A und 49 zur Verfügung. Auf der U4 werden von 3. Juli bis Anfang August Weichen und Gleiskreuzungen zwischen Schwedenplatz und Landstraße modernisiert. Die U4 fährt in diesem Zeitraum zwischen Heiligenstadt und Schwedenplatz sowie zwischen Hütteldorf und Landstraße/Wien Mitte. Fahrgäste können auf U1, U2 und U3 ausweichen, wobei U1 und U2 in dichteren Intervallen unterwegs sind. Von Juni bis Mitte September finden außerdem Arbeiten an der U6 statt: Jeweils von Montag bis Donnerstag ab 22:30 Uhr ist der Betrieb zwischen U6 Burggasse-Stadthalle und Thaliastraße nur eingleisig möglich. Die Stationen werden in beiden Richtungen eingehalten, die Intervalle sind nach 22:30 Uhr etwas länger.

Parallel dazu läuft eines der bedeutendsten Öffi-Ausbauprojekte der kommenden Jahre auf Hochtouren: die Verlängerung der Linie 18. Ab Herbst 2026 verbindet sie die U3-Station Schlachthausgasse mit der U2-Station Stadion und schafft damit eine leistungsfähige neue Verbindung zwischen dem 2. und 3. Bezirk. Mit der Verlängerung wächst das Wiener Straßenbahnnetz um weitere 3,1 Kilometer. Gerade während der Generalsanierung der ÖBB-Stammstrecke wird die neue Linie 18 eine zentrale Rolle übernehmen und zusätzliche Kapazitäten im Wiener Öffi-Netz schaffen.

Wiens Brücken fit für die nächsten Jahrzehnte

Auch bei wichtigen Verkehrsverbindungen wird kräftig investiert. Die umfassende Ertüchtigung der Stadionbrücke geht planmäßig voran, die Freigabe für den Verkehr erfolgt im August 2026. Die Arbeiten sind optimal auf die Verlängerung der bereits erwähnten Linie 18 abgestimmt.

Nach Abschluss der Arbeiten an der Brigittenauer Brücke startet Anfang Juli die Erneuerung der Fahrbahnübergangskonstruktionen auf der Floridsdorfer Brücke. Gleichzeitig werden die Gleisanlagen der Straßenbahnlinie 31 erneuert. Durch die gemeinsame Umsetzung können Synergien genutzt und zusätzliche Baustellen vermieden werden. Während der Bauzeit wird für den Individualverkehr jeweils ein Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung stehen. Der Geh- und Radweg auf der Brücke kann durchgehend benutzt werden.

Von 6. Juli bis Ende August fährt die Linie 31 von Schottenring bis zum Friedrich-Engels-Platz. Die Linie 30 ist währenddessen in dichteren Intervallen und mit ausgedehnten Betriebszeiten unterwegs.

Ebenfalls Anfang Juli beginnen umfassende Instandsetzungsarbeiten an der Hochstraße Klosterneuburg. Erneuert werden unter anderem die Entwässerung sowie besonders beanspruchte Bauteile, zudem werden Betonschäden saniert. Die Maßnahmen sichern die langfristige Nutzung dieser wichtigen Verkehrsverbindung und werden bei laufendem Verkehr mit je einem Fahrstreifen je Fahrtrichtung durchgeführt. Es kommt zu wechselweisen Fahrstreifeneinschränkungen auf der Heiligenstädter Straße von Nußdorf bis zum Brückenende. Der Geh- und Radverkehr wird aufrechterhalten.

Sicher vorankommen auf sanierten Fahrbahnen

Auch auf der Schönbrunner Brücke stehen wichtige Arbeiten an: Neben der Erneuerung der Fahrbahnoberfläche wird gleichzeitig die Brückenabdichtung zur darunter verlaufenden U4 instandgesetzt. Gebaut wird vom 22. Juli bis 4. September 2026. Von der Grünbergstraße kommend bleiben 2 Linksabbiegestreifen in die Linke Wienzeile stadtauswärts und ein Geradeaus-Fahrstreifen erhalten – diese Arbeiten wirken sich nicht auf den Öffi-Betrieb aus. Darüber hinaus werden die jährlichen Betonfeldsanierungen am Äußeren Gürtel wie geplant bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen.

Leitungen für frisches Wiener Hochquellenwasser, sichere Energieversorgung und mehr Begrünung für die Stadt

Wien investiert laufend in die hohe Qualität und Versorgungssicherheit seiner Infrastruktur. Beginnend mit 24. August werden in der Lainzer Straße zwischen Altgasse und Stadlergasse rund 1.100 Meter Wasserrohre erneuert. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise bis ins Frühjahr 2027 und sichern die zuverlässige Versorgung der Wienerinnen und Wiener mit frischem Wiener Hochquellenwasser für die kommenden Jahrzehnte. Untertags kommt es zu keinen wesentlichen Einschränkungen für den Individualverkehr, der stadtauswärts über das Gleis geführt wird. Im Zuge der Nachtarbeiten wird wechselweise durchgeschleust. Die Haltestelle „Gloriettegasse“ wird in Fahrtrichtung stadteinwärts temporär verlegt.

Auch die nachhaltige Energieversorgung wird weiter ausgebaut. Am Flötzersteig werden zwischen Montleartstraße und Ameisbachzeile neue Fernwärmeleitungen verlegt. Für den Verkehr steht ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung. Die Arbeiten laufen bis Mai 2027. In der Maxingstraße gehen die bereits laufenden Fernwärme-Arbeiten planmäßig voran.

Parallel dazu setzt Wien seine erfolgreiche Raus-aus-dem-Asphalt-Offensive konsequent fort. Neue Bäume, zusätzliche Grünflächen, Entsiegelungen und moderne Radwege sorgen für mehr Aufenthaltsqualität, mehr Schatten an heißen Sommertagen und eine klimafitte Stadt. Auf der Äußeren Mariahilfer Straße wird der Abschnitt zwischen Sperrgasse und Anschützgasse klimafit umgestaltet. Bis Frühjahr 2027 entstehen dort zusätzliche Grünflächen sowie weitere 700 Meter Zwei-Richtungs-Radweg. Aktuell kommt es zu einer Sperre des stadteinwärts führenden Fahrstreifens zwischen Anschützgasse und Grenzgasse mit einer lokalen Umleitung des Radverkehrs über Schwendergasse-Hollergasse-Oelweingasse-Herklotzgasse-Turnergasse- Mariahilfer Straße.

In der Brünner Straße werden bis Mai 2027 ein weiterer Kilometer baulich getrennter Zwei-Richtungs-Radweg, 23 neue Bäume und zusätzliche Grünflächen geschaffen. Der Individualverkehr wird je nach Baufortschritt über das Gleis geführt, zum Teil kommt es zu Einschränkungen bei Abbiegerelationen.

Auch die Umgestaltung der Landstraßer Hauptstraße von Schlachthausgasse bis Juchgasse schreitet weiter voran. Das Projekt bringt neue Grünräume, moderne Radinfrastruktur und rund 5.700 Quadratmeter Entsiegelung und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur klimafitten Gestaltung des öffentlichen Raums. Fertigstellung für den ersten Abschnitt, der auf Wünsche einer Bürgerbeteiligung zurückgeht, ist Sommer 2027. Die aktuellen Verkehrsmaßnahmen wurden gut angenommen, die nächste Änderung in der Verkehrsführung ist für Mitte September vorgesehen.

Badner Bahn: Streckmodernisierung in den Sommerferien

2026 steht die Strecke der Badner Bahn in mehreren Etappen im Zeichen umfangreicher Modernisierungsmaßnahmen. Die nächste Phase steht in den Sommerferien am Programm. Von 4. Juli bis inkl. 6. September erneuern die Wiener Lokalbahnen den Streckenabschnitt vom Schedifkaplatz bis zur Haltestelle Inzersdorf Lokalbahn. Hier werden nicht nur Gleise und Gleisuntergrund erneuert. Auch Weichen sowie Oberleitungen werden in dieser Zeit getauscht.

„Unser Fokus liegt heuer und in den nächsten Jahren auf der Erneuerung unserer Streckeninfrastruktur. Das ist notwendig, damit die Badner Bahn auch in Zukunft für ihre Fahrgäste sicher, zuverlässig und pünktlich unterwegs sein kann“, erklärt Simone Schaller-Galler, Geschäftsführerin der Wiener Lokalbahnen, der Betreibergesellschaft der Badner Bahn und Teil der Wiener Stadtwerke-Gruppe, dem größten Infrastrukturdienstleister im Großraum Wien.

Betrieb von Baden Josefsplatz bis Inzersdorf Lokalbahn – ab 7.9. Normalbetrieb

Aufgrund dieser Streckenerneuerung ist über die Dauer der gesamten Sommerferien im Wiener Streckenabschnitt von Inzersdorf Lokalbahn bis Wien Oper kein Bahnbetrieb möglich. Die Kassa Oper bei der Endstelle an der Ringstraße bleibt geschlossen. Die Badner Bahn fährt in den Sommerferien von Baden Josefsplatz bis Inzersdorf Lokalbahn.

Die Badner Bahn wird rechtzeitig zum Schulstart ab 7. September wieder durchgängig auf der gesamten Strecke unterwegs sein. Die Wiener Lokalbahnen nutzen die Ferienzeit und den Wegfall des Schulverkehrs für die größten baulichen Maßnahmen.

Alternative Angebote für Fahrgäste in Wien

Die Fahrgäste der Badner Bahn können in den Sommerferien auf mehrere alternative Verkehrsangebote zurückgreifen. Die Wiener Lokalbahnen empfehlen ab der Haltestelle Inzersdorf Lokalbahn den Umstieg auf die Linien 66A/67B als Zubringer zu den Linien U6 und U1 für die Weiterfahrt Richtung Innenstadt. Die Fahrscheine für die Badner Bahn gelten auch auf den Ausweichrouten.

  • Direkt bei der provisorischen Endstelle Inzersdorf Lokalbahn bieten die Buslinien 66A und 67B in Fahrtrichtung Liesing eine rasche Anbindung an die U6 bei der Station Alterlaa. Von dort ist der Bahnhof Meidling in wenigen Minuten erreichbar bzw. die Weiterfahrt zum Karlsplatz mit Umstieg auf die U4 (Längenfeldgasse) möglich.
  • Die Buslinien 66A und 67B ermöglichen von der Badner Bahn (Inzersdorf Lokalbahn) auch eine Direktverbindung Richtung Favoriten zur U1 (66A – Reumannplatz bzw. 67B Alaudagasse). Die U1 bindet den Karlsplatz und das Stadtzentrum in wenigen Minuten Fahrzeit an.

Aus der Innenstadt ist die Badner Bahn in Richtung Shopping City Süd bzw. Baden Josefsplatz ab der Haltestelle Inzersdorf Lokalbahn ebenso gut erreichbar.

  • Der schnellste Weg zur Badner Bahn ab Wien Oper/Karlsplatz führt mit den Linien U4 (Umstieg Längenfeldgasse) und U6 zur U6-Station Alterlaa. Mit den Buslinien 66A oder 67B geht es in wenigen Minuten zur Badner Bahn (Haltestelle Purkytgasse / Inzersdorf Lokalbahn).
  • Alternativ: ab Karlsplatz mit der U1 zum Reumannplatz. Von dort geht es per 66A zur Badner Bahn (Haltestelle Purkytgasse / Inzersdorf Lokalbahn).
  • Wer von der City zum Bahnhof Meidling möchte, kann statt der Badner Bahn die Linien U4 und U6 nutzen und direkt beim Bahnhof aussteigen.
  • Wichtiger Hinweis: Am Schedifkaplatz ist kein Umstieg auf die Badner Bahn möglich.

Zusätzlich bieten die Wiener Lokalbahnen als lokale Alternative einen Ersatzbus an. Dieser bindet im 15-Minuten-Takt von der provisorischen Badner-Bahn-Endstelle Inzersdorf Lokalbahn das Gebiet rund um die gesperrte Haltestelle Gutheil-Schoder-Gasse und darüber hinaus den Schedifkaplatz und den Bahnhof Meidling und die U6 an.

Im Nachtverkehr an Wochenenden und vor Feiertagen fährt die Badner Bahn von Wiener Neudorf bis Inzersdorf Lokalbahn. Ab hier ermöglicht der Nachtbus N66 eine direkte Verbindung zur Nacht-U-Bahn (U6 Alterlaa) oder eine Direktverbindung zum Karlsplatz.

Die umfangreichen Ersatzangebote der Wiener Linien im Detail:

500 Meter neue Gleise für den Alsergrund

Von 13. Juli bis Ende August erneuern die Wiener Linien im Bereich Währinger Straße, Spitalgasse und Nußdorfer Straße rund 500 Meter Gleise und Weichen.

Während der Bauarbeiten kommt es zu folgenden Anpassungen im Öffi-Netz:

  • Die Buslinie 40A fährt in diesem Zeitraum im dichteren Intervall.
  • Die Linie 5 fährt geteilt zwischen Westbahnhof und Josefstädter Straße sowie zwischen Praterstern und Franz-Josefs-Bahnhof und weiter bis zur Augasse.
  • Die Linien 40, 41 und 42 werden temporär eingestellt. Außerhalb des Gürtels (ab Währinger Straße, Volksoper) übernehmen die Linien 37 und 38 die Streckenabschnitte der Linien 40, 41, und 42. Die Linie 37 fährt in dieser Zeit zwischen Hohe Warte und Herbeckstraße (über Gürtel und Kreuzgasse) und ersetzt die Linien 40 und 42. Die Linie 38 ist zwischen Grinzing und Pötzleinsdorf unterwegs (über Gürtel und äußere Währinger Straße) und ersetzt die Linie 41.
  • Die Linie 12 fährt zwischen Hillerstraße und Franz-Josefs-Bahnhof und weiter zur Augasse.

Durch das dichte Angebot von Bus-, Straßenbahn- und U-Bahnlinien und den Ersatzangeboten wie den Linien 37 und 38 sowie zahlreichen Ausweichmöglichkeiten mit U2, U4, U6, D, 2, 43, 44 und 13A bleiben Fahrgäste trotz umfangreicher Bauarbeiten im 9. Bezirk gut unterwegs.

Modernisierungsarbeiten beim Universitäts- und Schottenring

Im Juli und August werden Gleise und Weichen beim Universitätsring, Schottenring und in der Akademiestraße erneuert.

Dadurch kommt es zu Anpassungen des Öffi-Verkehrs:

  • Ab 7. Juli wird die Linie 1 zwischen Karlsplatz und Julius-Raab-Platz über den Stubenring umgeleitet.
  • Die Linie 62 fährt ab 7. Juli und während der Sperre der S-Bahn-Stammstrecke der ÖBB bis Ende 2027 von Meidling über den Matzleinsdorfer Platz und den Hauptbahnhof bis zum Quartier Belvedere und verstärkt dabei die Linie 18. Fahrgäste können weiterhin auf die U1 und die Straßenbahnlinie 1 ausweichen.
  • Ab 13. Juli fährt die Linie 71 bis Ende August zwischen Kaiserebersdorf und Schwarzenbergplatz. Die Linie D fährt zwischen Schwarzenbergplatz und Börse umgeleitet über Stubentor und Schwedenplatz.

Die Umleitungen sorgen dafür, dass Ziele rund um den Ring weiterhin gut mit den Öffis erreichbar bleiben: Als Alternativen stehen unter anderem die Linien U1, U2, U3, U4 sowie die Straßenbahnlinie 2 zur Verfügung. WienMobil-Radstationen rund um den Ring ergänzen das Mobilitätsangebot.

Weitere Informationen zu den Netz erst recht-Modernisierungen finden Sie unter: www.wienerlinien.at/modernisierungen/baustelleninformation

Weitere Informationen zu aktuellen Baustellenmeldungen unter www.baustellen.wien.at


Quelle: Stadt Wien



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