Salzburg: Start der Fachmesse Hohe Jagd & Fischerei
500 Aussteller aus 60 Nationen / Moderne Technik unterstützt waidgerechtes Jagen
(LK) Heute Donnerstag, dem 19. Februar 2026, wurde die „Hohe Jagd & Fischerei“, eine der bedeutendsten Fachmessen ihrer Art im Alpen-Adria-Donau-Raum, eröffnet. 500 Aussteller aus 60 Nationen zeigen dort ihre teils sehr innovativen Angebote in den Bereichen Jagd, Fischerei, Outdoor und Natur.
176 Unternehmen aus Österreich und über 320 Aussteller aus dem internationalen Umfeld zeigen vom 19. bis zum 22. Februar 2026, was sie in den Bereichen Jagd, Fischerei, Outdoor und Natur zu bieten haben. Bei der Eröffnung der renommierten Fachmesse betonte Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek nicht nur die Wirtschaftskraft der Jagd, die mit knapp einer Milliarde Euro Umsatz jährlich zu Buche schlägt, sondern auch wie mit dem Engagement der heimischen Jägerschaft Wild, Wald und Natur im Gleichgewicht gehalten werden können.
Svazek: „Technik darf Gefühl für Natur nie ersetzen.“
Für Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek sind die innovativen Lösungen und immer neue technische Errungenschaften zwar spannend, aber mit höchster Vorsicht zu genießen. „Wir dürfen die Jagd nie zu einem reinen Technikum verkommen lassen und müssen Technik daher mit Augenmaß einsetzen. Insbesondere die Freigabe der Nachtzieltechnik in Salzburg haben wir uns nicht leicht gemacht und plädieren an die Jägerinnen und Jäger, sie nur nach den Gesetzen einzusetzen und maßvoll damit umzugehen. Je mehr Technik wir einsetzen, desto größer ist die Gefahr, dass wir etwas verlieren. Wildkameras ersetzen keinen Reviergang. Die Technik darf das Gefühl für die Natur und unser Wild nie ersetzen“, so Svazek bei der Eröffnung der Messe.
Jäger leisten wertvollen Beitrag
Marlene Svazek machte auch deutlich, dass die Jagd in Salzburg mehr ist als das Erfüllen von Abschussplänen. „Jagd heißt auch, dem Mitgeschöpf eine Chance zu lassen. Das ist keine sentimentale Idee, das ist der Kern der Waidgerechtigkeit. Ein Revier funktioniert ohne Dauerüberwachung. Zeit, Wissen, Erfahrung und Haltung sind die Werte, die hier den Unterschied machen“, so Svazek und sie ergänzt: „Jeder Jäger ist Naturschützer, mehr als jene, die es selbst von sich behaupten. Deshalb und weil die Jäger einen unschätzbaren Beitrag zum Naturschutz und zur Erhaltung unserer Ökosysteme, sowohl im Wald als auch auf den Almen leisten, ist der Wildbestand in unserer Region gut im Gleichgewicht.“
Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_26219_30 (mw/msc)
Quelle: Land Salzburg
