Salzburg: Startschuss für Pflegelehre an LBS 3 rückt näher

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irektor Günther Friedrich und Christoph Burgschwaiger, Projektkoordinator des Umbaues in der Bildungsdirektion, in einem der neuen Praxisräume.
Foto: Land Salzburg / Bernhard Kern
31 Okt 15:00 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Moderne Praxis- und Unterrichtsräume in Salzburg-Itzling kurz vor Fertigstellung / Eröffnung am 11. November mit Tag der offenen Schule

(LK) Der Umbau der Praxis- und Unterrichtsräume für die Pflegelehre an der Landesberufsschule 3 (LBS 3) in Salzburg-Itzling schreitet planmäßig voran. Die Arbeiten liegen sowohl zeitlich als auch bei den Kosten im vorgesehenen Rahmen, sodass dem Hauptaugenmerk – der Fertigstellung und feierlichen Eröffnung am 11. November – nichts im Wege steht.

Seit Beginn der Umbauarbeiten im Mai haben sich die Räumlichkeiten im Bauteil C grundlegend geändert. Aus sechs bisherigen Klassenzimmern entstanden zwei neue Klassenzimmer, zwei Umkleideräume sowie drei moderne Praxisräume, in denen künftig realitätsnah verschiedene Pflegesituationen – von der Krankenhaussituation über die Wohnsituation bis hin zur Pflegeheimsituation simuliert werden können. Insgesamt 50 Kubikmeter Abbruchmaterial wurden entfernt und rund fünf Kilometer Kabel verlegt.

Wichtiger Meilenstein

Die Eröffnung, bei der auch Landesrätin Daniela Gutschi dabei sein wird, ist am 11. November im Rahmen eines Tages der offenen LBS 3 geplant. „Die Pflegelehre ist ein wichtiger Meilenstein, um dem Fachkräftemangel im Pflegebereich aktiv und nachhaltig entgegenzuwirken. Mit den neuen Räumlichkeiten in Salzburg-Itzling schaffen wir eine Top-Infrastruktur, die jungen Menschen eine erstklassige, praxisnahe Ausbildung auf modernstem Niveau ermöglicht. Ich lade alle ein, sich davon vor Ort selbst ein Bild zu machen.“

Reibungslose Zusammenarbeit auf der Baustelle

Dass der ehrgeizige Zeitplan bis zur geplanten Eröffnung am 11. November eingehalten werden konnte, ist vor allem dem reibungslosen Zusammenspiel aller beteiligten Gewerke zu verdanken. Die Abstimmung auf der Baustelle funktionierte von Beginn an hervorragend. „Die Handwerker und Fachleute haben in den vergangenen Monaten großartige Arbeit geleistet. Die Zusammenarbeit lief wie am Schnürchen, sodass die umfassenden Adaptierungen zügig und reibungslos umgesetzt werden konnten. Wir freuen uns riesig darauf, die fertigen Räume am 11. November offiziell zu eröffnen“, so Christoph Burgschwaiger, Projektkoordinator des Umbaus in der Bildungsdirektion.

Berufsschulstandort wird gestärkt

Mit der Fertigstellung der Räumlichkeiten gewinnt die Landesberufsschule 3, die heuer ihr 50-Jahr-Jubiläum feiert, an Bedeutung. ?„Der Umbau ist weit mehr als eine bauliche Maßnahme – er bedeutet eine nachhaltige Aufwertung unseres gesamten Schulstandorts in Salzburg-Itzling. Die Pflegelehre ist ein absolutes Zukunftsthema, und dass wir diese Ausbildung nun an der LBS 3 etablieren, stärkt unsere Rolle als moderne Bildungsstätte enorm. Wir setzen damit ein starkes Signal für die Fachkräfte von morgen“, so Direktor Günther Friedrich.

Start im Februar 2027

Mit dem Abschluss der Bauarbeiten und der Eröffnung Mitte November ist ein entscheidender Schritt geschafft. Ab Februar 2027 werden rund 40 Pflegelehrlinge ihre Ausbildung an der Landesberufsschule 3 in Salzburg antreten und damit den Grundstein für ihre berufliche Zukunft in der Pflege legen.

LBS 3: Tag der offenen Schule

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Kaufmännischen Berufsschule Salzburg, heute Landesberufsschule 3, und der Erweiterung des Bildungsangebots um die Pflegelehre lädt die Schule am Mittwoch, 11. November 2026, von 12 Uhr bis 18 Uhr zum Tag der offenen Schule in die Erzherzog-Eugen-Straße 15 in Salzburg ein. Das Programm umfasst Einblicke in den Schulalltag und eine Zeitreise durch fünf Jahrzehnte Schulgeschichte. „Wir wollen den Besucherinnen und Besuchern die duale Ausbildung und das Bildungsangebot unserer Schule interaktiv und unterhaltsam näherbringen und haben alle unsere Kräfte dafür mobilisiert, unterschiedliche Stationen anzubieten“, fasst der Direktor zusammen.


Quelle: Land Salzburg



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