Zivilschutz-Probealarm – im Burgenland lösten alle 325 Sirenen aus
Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland
LH Doskozil/ LR Dorner: Flächendeckende Bevölkerungswarnung im Katastrophenfall durch Sirenen und Handywarnsystem AT-Alert gesichert
Der bundesweite Zivilschutz-Probealarm am heutigen Samstag verlief erfolgreich: Im Burgenland lösten alle 325 Sirenen Signale aus. Im Rahmen dieses Zivilschutz-Probealarmes wurde auch das Bevölkerungswarnsystem AT-Alert getestet. Die Landessicherheitszentrale (LSZ) Burgenland fungiert als zentrale Stelle für die Auslösung des Warn- und Alarmsystems. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil unterstreicht: „Die Waldbrände im heurigen Sommer, aber vor allem auch die Hochwasserereignisse der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig rasches und abgestimmtes Handeln im Katastrophenfall ist. Wir im Burgenland sorgen mit Investitionen in die entsprechende Infrastruktur dafür, dass hier reibungslose Abläufe gewährleistet sind.“ Landesrat Heinrich Dorner ergänzt: „Der jährliche Zivilschutz-Probealarm stellt sicher, dass Abläufe getestet werden und die Bevölkerung mit den Warnsignalen vertraut gemacht wird. Mit der Kombination aus Sirenen und dem mittlerweile bewährten Handywarnsystem AT-Alert ist eine flächendeckende Bevölkerungswarnung gewährleistet.“
Zwischen 12.00 und 12.45 Uhr wurden österreichweit nach der Sirenenprobe die Sirenensignale „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“ getestet. Ergänzend dazu wurden über AT-Alert an alle Mobiltelefone zwei als Test gekennzeichnete Nachrichten abgesetzt – zu Beginn des Probealarms eine bundesweite „Gefahreninformation“ und zu Testende einen von der Landessicherheitszentrale Burgenland ausgelösten „Notfallalarm“.
Der Zivilschutz-Probealarm dient sowohl der Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems als auch der Sensibilisierung der Bevölkerung für die Bedeutung der Sirenensignale.
„Großer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der LSZ, der Sicherheitsabteilung sowie allen Einsatz- und Freiwilligenorganisationen für ihr Engagement“, so Doskozil und Dorner abschließend.
Quelle: Land Burgenland
