Dresden : Zoll findet fast 50.000 Zigaretten im Reisebus Erneut schwer zugängliches Versteck genutzt
ots/Hauptzollamt Dresden
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Dresden (ots) - Am frühen Morgen des 27. März 2026 kontrollierte der Zoll einen bulgarischen Reisebus, der über die Autobahn 17 bei Breitenau nach Deutschland einreiste. Der Bus fiel einer mobilen Kontrolleinheit auf, da dieser im vergangenen Jahr gleich mehrfach für den Schmuggel von Zigaretten genutzt wurde. Bei der tiefgründigen Kontrolle des Fahrzeuges bestätigte sich der Verdacht, dass der Bus erneut als Schmuggelfahrzeug genutzt wurde. In einem Hohlraum über einem der Räder entdeckten die Zollbeamten mehrere schwarze Folientüten. Um an diese heranzukommen, musste die Klimaanlage in der Schlafkabine des Fahrers demontiert werden. Die Arbeit hat sich gelohnt, denn am Ende wurden knapp 50.000 Zigaretten verschiedener Marken ausgebaut. "Bereits im Mai und im August des vergangenen Jahres fanden meine Kollegen jeweils größere Mengen geschmuggelter Zigaretten in diesem Bus. Und auch damals waren die Glimmstängel gut versteckt in bauartbedingten Hohlräumen, in der hinteren Sitzbank oder hinter einer Lüftungsabdeckung", so Heike Wilsdorf, Pressesprecherin des Hauptzollamtes Dresden. "Interessant war heute allerdings, dass sich der Fahrer der damaligen Schmuggelfahrten als Passagier unter die Fahrgäste gemischt hatte." Nun wurde gegen den nächsten Fahrer ein Steuerstrafverfahren eröffnet. Der entstandene Steuerschaden beläuft sich auf ca. 12.000 Euro.
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