Salzburg-Stadt: Zwei Anzeigen wegen Cyberbetrug mit Kryptowährungen
Bislang unbekannte Täter werden beschuldigt, am Abend des 16. Juni einen 57-jährigen Salzburger telefonisch kontaktiert und unter dem Vorwand bestehender Probleme mit dessen Kryptowährungs-Wallet getäuscht zu haben. Im Zuge der Anrufe gaben die Täter vor, bei der Behebung der angeblichen Probleme behilflich zu sein. Das Opfer wurde dazu verleitet, weitere Kryptowährungs-Wallets auf verschiedenen Plattformen zu erstellen und Vermögenswerte auf diese zu transferieren. In weiterer Folge verschafften sich die unbekannten Täter Zugriff auf ein Wallet des Opfers und veranlassten eine unrechtmäßige Transaktion von über 43 Tausend Euro.
Eine 75-jährige Salzburgerin hat über eine Internetplattform vermeintlich in Kryptowährungen investiert. Nach der Registrierung auf der Plattform schloss das Opfer mehrere Verträge ab und wurde in weiterer Folge zur Übermittlung von Bargeldbeträgen veranlasst.
Zur Übergabe des Geldes kamen bislang unbekannte Männer an der Wohnadresse des Opfers. Nach Nennung eines zuvor vereinbarten "Codewortes" übergab das Opfer den Geldbetrag direkt an die Täter.
Durch die betrügerischen Handlungen entstand dem Opfer ein Schaden in Höhe von knapp 30 Tausend Euro.
Präventionstipp der Polizei:
Seien Sie bei Anrufen von angeblichen Mitarbeitern von Banken, Kryptobörsen oder Support-Diensten besonders vorsichtig. Geben Sie niemals Zugangsdaten, Passwörter oder Freigaben für Fernzugriffe bekannt und führen Sie keine Transaktionen auf Anweisung unbekannter Personen durch. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie den jeweiligen Anbieter über die offiziellen Kontaktwege.
Quelle: LPD Salzburg
