Segeberg: Elmshorn - Zwei Schwertransporte bringen zur Hauptverkehrszeit den Verkehr zum Stillstand
ots/Polizeidirektion Bad Segeberg
BAB 23 (ots) - Zwei Schwertransporte aus Italien hielten sich vergangenen Donnerstag (29.10.2026) nicht an die Auflagen der Genehmigungsbehörde, fuhren außerhalb der erlaubten Zeiten und nicht die vorgegebene Strecke, wodurch es teilweise zu starken Verkehrsbehinderungen in Elmshorn, Pinneberg und Kummerfeld kam.
Einer Streife des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Elmshorn fielen gegen 07:50 Uhr zwei Schwertransporte auf, die die A 23 von Tornesch in Richtung Elmshorn im Bereich der dortigen Baustelle befuhren. Den Beamten kam die Uhrzeit für derartige Transporte seltsam vor, weswegen sie sich zur Kontrolle der Fahrzeuge entschieden.
Die Transporte fuhren zur Hauptverkehrszeit an der Anschlussstelle Elmshorn von der A 23 ab, um im Anschluss wieder in Richtung Süden aufzufahren. Aufgrund der Größe der Gespanne nahmen die Wendemanöver viel Zeit in Anspruch. Der Verkehr staute sich mehr als einen Kilometer auf dem Verzögerungs- und Standstreifen vor der Abfahrt.
Die Polizisten konnten in Erfahrung bringen, dass die Fahrten nach Kummerfeld führen sollten. Sie entschieden sich daher, die Transporte aufgrund des Verkehrsaufkommens nach vorne abzusichern und zum Zielort zu begleiten, um dort dann die Kontrolle durchzuführen. Verkehrsbeeinträchtigungen ließen sich jedoch auf der weiteren Strecke dennoch nicht vermeiden.
Am Ziel angekommen stellte sich heraus, dass die Fahrer sich nicht an das in der Genehmigung vorgegebene Zeitfenster gehalten hatten. Zudem sind diese den Auflagen im Baustellenbereich der A 23 und weiteren Auflagen nicht nachgekommen. Den Angaben der italienischen Fahrer nach, habe deren Disposition aufgrund der planmäßigen Sperrung der Anschlussstelle Tornesch eigenmächtig die Fahrt über Elmshorn angeordnet.
Das Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Elmshorn leitete Ordnungswidrigkeitenverfahren aufgrund der Missachtung von Auflagen sowie Verstößen nach dem Fahrpersonalgesetz ein. Ferner prüfen die Beamten nun ein Gewinnabschöpfungsverfahren gegen das Transportunternehmen.
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