Wie kleine Veränderungen im Zuhause das Wohlbefinden steigern
Vier Wände, ein Dach – fertig ist das Zuhause? So einfach ist es leider nicht. Wie wohl wir uns in unseren Räumen fühlen, hängt von vielen kleinen Details ab. Die gute Nachricht: Schon mit überschaubarem Aufwand lässt sich einiges verändern.
So beeinflusst die Wohnumgebung unser Befinden
Die Wohnpsychologie beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Frage, warum manche Räume beruhigend wirken und andere eher Unbehagen auslösen. Architektin und Wohnpsychologie-Expertin Elke Reitmayer erklärt in einer Analyse des Schweizer Fernsehens SRF, wie ausschlaggebend es für das Wohlbefinden ist, ob die Wohnsituation zu den eigenen Bedürfnissen passt. Tageslicht, Rückzugsmöglichkeiten und die Freiheit, einen Raum nach eigenen Vorstellungen zu gestalten – all das hat direkten Einfluss auf die Stimmung.
Wände verändern, ohne gleich den Maler zu rufen
Die Wände bestimmen den Charakter eines Raumes maßgeblich. Trotzdem greifen die wenigsten regelmäßig zu Pinsel oder Farbeimer. Dabei gibt es längst unkompliziertere Alternativen.
Vliestapeten lassen sich in wenigen Stunden anbringen und bieten eine unkomplizierte Alternative zum Streichen. Bei Action gibt es eine breite Auswahl an Tapete in verschiedenen Designs, von dezenten Farbtönen bis zur beliebten Betonoptik. Wem eine komplette Neugestaltung zu viel ist, der fängt am besten mit einer einzelnen Akzentwand an. Vliestapeten haben außerdem einen praktischen Vorteil gegenüber Papiertapeten: Sie lassen sich rückstandsfrei entfernen. Für Mietwohnungen ist das besonders hilfreich.
Textilien bringen Gemütlichkeit ins Spiel
Ein Raum verändert sich schon deutlich, wenn ein paar neue Textilien dazukommen. Decken auf dem Sofa oder am Bettende sorgen rasch für ein behagliches Gefühl. Action bietet dafür Plaids in unterschiedlichen Materialien an, von Chenille bis Kunstfell. Auch Kissen und Teppiche verstärken diesen Effekt, besonders wenn die Farben zueinander passen.
Nicht jeder Raum braucht dieselben Textilien. Material und Stärke sollten zum jeweiligen Einsatzort passen:
Im Wohnzimmer schaffen Plaids und Kissen auf dem Sofa Atmosphäre, ein weicher Teppich ergänzt das Bild
Im Schlafzimmer lohnen sich hochwertige Bettwäsche und eine zusätzliche Tagesdecke
Im Essbereich setzen Tischläufer und Stoffservietten bei besonderen Anlässen Akzente
Ein saisonaler Wechsel der Stoffe verändert das Raumgefühl mit wenig Aufwand. Leichte Baumwollstoffe im Sommer weichen im Herbst dickeren Chenille- oder Fleecequalitäten. Diese speichern Wärme und helfen nebenbei, den Energieverbrauch der Heizung zu reduzieren. Robuste Mischgewebe eignen sich dafür gut, weil sie sich leicht waschen lassen und bei täglicher Nutzung lange ihre Form behalten.
Licht und Farben als unterschätzte Wohlfühlfaktoren
Neben Wänden und Textilien beeinflusst die Beleuchtung die Raumatmosphäre ganz erheblich. Warmes, indirektes Licht aus mehreren kleineren Quellen beruhigt. Grelles Deckenlicht erzielt diesen Effekt so gut wie nie. An dunklen Herbstabenden ergänzen Kerzen oder Lichterketten die Stimmung auf einfache Weise.
Leuchtmittel mit einer Farbtemperatur zwischen 2.700 und 3.000 Kelvin erzeugen ein warmes Licht. Kühlere Varianten ab 4.000 Kelvin eignen sich eher für Küche oder Arbeitszimmer, wo Konzentration gefragt ist. Dimmbare Lampen ermöglichen es zusätzlich, die Lichtstimmung je nach Tageszeit anzupassen.
Die Farbwahl hat ebenfalls Einfluss auf die Stimmung im Raum. Warme Farbtöne wie Terracotta oder Senfgelb laden in Wohn- und Essbereichen zum Verweilen ein. Kühlere Töne wie Salbeigrün oder Taubenblau sorgen eher im Schlafzimmer für Ruhe. Dass ein liebevoll gestaltetes Umfeld das Befinden steigert, zeigt sich auch abseits privater Wohnungen. Im Grazer Pflegewohnheim Erika Horn wurde bereits bei der Planung auf eine familiäre Atmosphäre gesetzt statt auf sterile Klinikräume. Reitmayer betont zudem, dass sich jeder Mensch eine private Nische wünscht, die er nach eigenen Vorstellungen gestalten darf – etwa mit persönlichen Fotos, Pflanzen oder Lieblingsfarben an der Wand.
