Konstanz : Feuerwehr Konstanz beteiligte sich an Gesamtnotfallübung GNU26
ots/Feuerwehr Konstanz
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Konstanz (ots) - Vom 15. bis zum 17. September 2026 fand die Gesamtnotfallübung GNU26 des Schweizer Bundesamts für Bevölkerungsschutz statt. Im Rahmen der Übung wurde angenommen, dass es infolge eines Blackouts im Kernkraftwerk Beznau zu einer Freisetzung von Radioaktivität gekommen war.
An der Übung nahmen neun Strahlenspürtrupps des Regierungspräsidiums Freiburg teil. Diese übten die Durchführung von Messungen und Probenahmen nach einem solchen Ereignis.
Auch die Feuerwehr Konstanz beteiligte sich mit ihrem CBRN-Erkunder an der Übung. Hierfür waren vier Einsatzkräfte eingesetzt. Die Aufgabe der Besatzung bestand in der Durchführung einer Messfahrt durch die Bereiche Stockach, Pfullendorf, Mengen und Sigmaringen. Während der Messfahrt wurden verschiedene Messungen durchgeführt und mehrere Proben genommen.
Ein weiterer Bestandteil der Übung war die Zusammenarbeit mit der lokalen Messzentrale. Diese wurde für die Dauer der Übung im Feuerwehrhaus Süd der Feuerwehr Singen betrieben. Dort unterstützten drei weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr Konstanz.
Die lokale Messzentrale koordinierte die eingesetzten Strahlenspürtrupps und übernahm die Vorplanung der Messrouten und Messpunkte in Abstimmung mit den zuständigen Behörden und Ämtern. Nach Abschluss der Messfahrten wurden die genommenen Proben durch die Messzentrale entgegengenommen und zentral an die nachfolgenden zuständigen Stellen übergeben.
Durch die Übung konnten die beteiligten Einsatzkräfte die Abläufe bei einem radiologischen Ereignis sowie die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen beteiligten Stellen unter realitätsnahen Bedingungen trainieren und vertiefen.
Die Feuerwehr Konstanz bedankt sich beim Regierungspräsidium Freiburg für die Organisation und Durchführung der Übung sowie bei der Feuerwehr Singen für die sehr gute Zusammenarbeit.
Quelle: Original-Content von: Feuerwehr Konstanz, übermittelt durch news aktuell
