Innsbruck: Galerie Plattform 6020 - Jana Pressler

Slide background
Die Fördergalerie Plattform 6020 (Amraser Straße 2, Erdgeschoß) zeigt bis 30. April 2026 „boundary objects“ (Grenzobjekte) von Jana Pressler.
Foto: J. Pressler
27 Jän 14:00 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Ausstellung „Boundary Object“ bis 30. April

Die städtische Fördergalerie Plattform 6020 (Amraser Straße 2, Erdgeschoß) zeigt von 29. Jänner bis 30. April 2026 die Ausstellung „Boundary Object“ von Jana Pressler. Die Ausstellung wird am Mittwoch, 28. Jänner, um 19.00 Uhr eröffnet. Zur Ausstellung spricht Bettina Siegele (Leiterin der Künstler*innen Vereinigung Tirol).

Die Künstlerin nimmt in ihrer Schau das Gebäude PEMA 2 zum Anlass, Architektur als Bild, Oberfläche und Symptom von Immobilien- und Investitionslogik zu reflektieren. Schaufensterartige Fassaden und leerstehende Flächen werden zu Handelsware, deren vermeintliche Offenheit soziale Unterschiede und Spekulation sichtbar macht. Glas, Fotografien und mobile Träger lenken den Blick auf den Raum, spiegeln ihn und machen seine Strukturen nachdenkbar. PEMA 2 wird so selbst zu einem boundary object – einem Grenzobjekt, an dem Wahrnehmung, Konsum und räumliche Macht aufeinandertreffen.

Zur Künstlerin

Jana Pressler (geb. 1997, Innsbruck) lebt und arbeitet in Berlin. Sie studiert Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin und war Studentin an der Royal Danish Academy of Fine Arts. Zuvor besuchte sie die Schule Friedl Kubelka für künstlerische Photographie in Wien und studierte Sozialwissenschaften an den Universitäten Passau und Leiden. Sie realisierte mehrere Einzelausstellungen und war in zahlreichen Gruppenausstellungen im In- und Ausland vertreten. Ihre Arbeit ist Teil der Sammlung des Skulpturenmuseums Glaskasten Marl. Jana Pressler ist Preisträgerin des IBB-Preises für Fotografie 2025.

Das Rahmenprogramm
In der Kreativ-Werkstatt „Atelier 6020 minis. Drahtige Gestalten“ am Mittwoch, 11. Februar, und Mittwoch, 11. März, von 15.00 bis 16.30 Uhr biegen Kinder von vier bis sechs Jahren fantasievolle Gestalten aus weichem Draht und umwickeln sie mit Wolle und Stoff, damit sie einen Körper und lustige Kleidung bekommen.

Kinder von sieben bis zwölf Jahren erschaffen am Mittwoch, 18. Februar, und Mittwoch, 15. April, von 15.00 bis 16.30 Uhr in der „Gips-Werkstatt“ aus biegsamem Draht und Gipsbinden fantasievolle Formen und Gestalten. Anschließend kommt noch Farbe ins Spiel!

In der Kreativ-Werkstatt für am Freitag, 6. März, von 15.00 bis 17.00 Uhr experimentieren Erwachsene/Jugendliche 13+ im „Atelier 6020. Filigrane Figuren“ mit den Materialien Draht und Gips, wobei individuelle dreidimensionale Kunstwerke entstehen.


Quelle: Stadt Innsbruck



  Markiert "tagged" als:
  Kategorien:
Redaktion Salzburg

Redaktion Tennengau

Weitere Artikel von Redaktion Salzburg