Aurich: Gebäude nach Durchzündung vollständig in Flammen

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Foto: Bernd Saathoff (Feuerwehr Aurich)
ots/Freiwillige Feuerwehr Aurich
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Foto: Sönke Geiken
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Foto: Daniel Gerock (Feuerwehr Aurich)
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Foto: Diana Stöhr-Aeilts
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Foto: Daniel Gerock (Feuerwehr Aurich)
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11 Jän 17:38 2026 von Presseportal.de Print This Article

Aurich (ots) -

Aus einem anfänglichen Müllcontainerbrand hat sich in der Nacht zu Sonntag ein ausgedehntes Feuer am Fischteichweg entwickelt, dem ein Lagergebäude zum Opfer fiel und in Gänze zerstört worden ist. Zwischenzeitlich kämpften an die 130 Einsatzkräfte gegen die Flammen in der Auricher Innenstadt an. Ihren gemeinsamen Kraftanstrengungen ist es zu verdanken, dass sich der Vollbrand nicht auf die unmittelbar angrenzenden Gebäude eines Kindergartens sowie der Katholischen Kirchengemeinde ausbreitete. Bei Außentemperaturen von um die minus zehn Grad leisteten die Feuerwehrleute über einige Stunden absolute Höchstarbeit, wurden hierbei aber auch von vielerlei Akteuren entscheidend unterstützt.

Die erste Alarmierung erreichte die Feuerwehr Aurich um 03:13 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war der Wittmunder Regionalleitstelle der Brand mehrerer Mülltonnen in der Zuwegung des Bürgermeister-Hippen-Platz gegenüber des Rathauses gemeldet worden. Während die ersten Einsatzkräfte auf Anfahrt waren, berichteten weitere Notrufe von einer bereits erfolgten Ausdehnung des Feuers auf ein angrenzendes Gebäude. Im Moment des Eintreffens bestätigte sich das Lagebild in dieser Form, sodass umgehend eine Alarmstufenerhöhung veranlasst wurde. Weitere Feuerwehren aus dem Stadtgebiet machten sich daraufhin auf den Weg an die Einsatzstelle. Es sollte nur wenige Minuten dauern, ehe das betroffene Gebäude trotz schon eingeleiteter Löschmaßnahmen durchzündete und nunmehr in Vollbrand stand. Umgehend wurde nun auch eine Bevölkerungswarnung veranlasst.

Oberste Priorität hatte von vornherein der Schutz beider unmittelbar angrenzender Gebäude. Während die weiteren Kräfte und Einsatzfahrzeuge nachrückten, hatten die Feuerwehrleute rasch mit der ersten Witterungsproblematik in Form völlig vereister Unterflurhydranten zu kämpfen, die allen voran mit Schaufeln und teilweise auch Gasbrennern freigeräumt werden mussten, um eine Wasserversorgung errichten zu können. Nicht zuletzt sind Schlauchleitungen zum Teil über hunderte Meter in die Kirchdorfer Straße und an den Georgswall verlegt worden, um den erforderlichen Löschwasserbedarf zu decken. Diverse Atemschutztrupps gingen zur Errichtung von Riegelstellungen und der Bekämpfung des Feuers mit handgeführten Strahlrohren von allen begehbaren Seiten vor. Auch kam der im Rettungskorb integrierte Wasserwerfer der Drehleiter zum Einsatz. Das Gebäudeinnere samt dem darin gelagerten Inventar brannte lichterloh, wozu unter anderem zwei Autos zählten.

Zwischenzeitlich verständigte Mitarbeiter der Kreisstraßenmeisterei, des städtischen Betriebshofs und auch der angrenzenden Kirchengemeinde räumten die Einsatzstelle nach Möglichkeit und überließen den Feuerwehrkräften einiges an Streusalz, welches sie immer wieder aufbringen mussten, um die in Kombination aus Löschwasser und eisigen Temperaturen hervorgerufene überfrierende Nässe einzudämmen. Das Feuer war nach etwa eineinhalb Stunden unter Kontrolle gebracht worden, noch wesentlich länger sollten sich die erforderlichen Nachlöscharbeiten hinziehen, welche bis in den Vormittag andauerten. In der Zwischenzeit konnten die Einsatzkräfte das extra geöffnete Foyer des Rathauses als warmen Aufenthaltsort nutzen und sich von bereits geleisteter Arbeit regenerieren beziehungsweise in Bereitstellung auf diese vorbereiten. Der bei der Feuerwehr Middels stationierte Verpflegungszug sorgte mit Heißgetränken in der Nacht sowie Erbsensuppe am Morgen für erwärmende Nahrungszufuhr.

Nachdem ein angefordertes Fuhrunternehmen mitsamt Bagger in den Morgenstunden eintraf, wurde die Dachkonstruktion des ausgebrannten Lagergebäudes abgetragen, um Glutnester freilegen zu können. Anschließend sind die Überreste der Konstruktion mit Schaummittel benetzt und verbliebene Brandherde abgelöscht worden. Gegen 10:00 Uhr rückten die letzten Kräfte nach beinahe sieben Stunden vor Ort wieder ein, führten aber schon kurz darauf eine Nachkontrolle der Brandstelle durch. Ebenso nahmen die umfangreichen Einsatznachbereitungen noch einige Zeit in Anspruch. Gefrorene Gerätschaften und Schläuche mussten im Feuerwehrhaus auftauen und anschließend ausgetauscht, die Fahrzeuge konnten in der Waschhalle des Busunternehmens Andreesen abgespült werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren Aurich, Haxtum, Middels, Sandhorst, Walle und Wallinghausen, der Rettungsdienst und das Deutsche Rote Kreuz Aurich sowie Polizei, Energieversorger und das städtische Ordnungsamt. Der Fischteichweg ist noch bis zum Mittag für Räum- und Absicherungsarbeiten voll gesperrt gewesen.


Quelle: Original-Content von: Freiwillige Feuerwehr Aurich, übermittelt durch news aktuell



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