Lüchow-Dannenberg: Großeinsatz wegen vermeintlicher Explosionsgefahr

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Die Einsatzkräfte richteten einen großzügigen Sicherheitsbereich ein.
ots/Kreisfeuerwehrverband Lüchow-Dannenberg e.V.
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Mit einer Drohne konnte der Gefahrstoff identifiziert und jede weitere Gefährdung ausgeschlossen werden.
ots/Kreisfeuerwehrverband Lüchow-Dannenberg e.V.
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Die Messgruppe der Kreisfeuerwehr bereitete sich für umfangreiche Mess- und Analyse-Aufgaben vor.
ots/Kreisfeuerwehrverband Lüchow-Dannenberg e.V.
17 Jul 14:07 2026 von Presseportal.de Print This Article

Lüchow-Dannenberg (ots) -

Zebelin/Waddeweitz (Lk. Lüchow-Dannenberg)Ein zunächst unscheinbarer Fund hat am Montagabend (13.07.2026) einen umfangreichen Feuerwehreinsatz im Waddeweitzer Ortsteil Zebelin ausgelöst. Gegen 19:30 Uhr wurden die ersten Einsatzkräfte zunächst mit dem Einsatzstichwort ABC 1 alarmiert. Anlass war eine eingetrocknete Ein-Liter-Flasche mit Collodium, bei der eine mögliche Explosionsgefahr nicht ausgeschlossen werden konnte. Nach der ersten Erkundung vor Ort wurde die Lage aufgrund des potenziellen Gefahrenpotenzials auf ABC 2 erhöht und zahlreiche weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.

Die Feuerwehr richtete umgehend einen Sicherheitsbereich ein und ging mit der gebotenen Vorsicht vor. Da zunächst unklar war, in welchem Zustand sich die Flasche befand und welche Gefahr tatsächlich von ihr ausging, wurden Spezialkräfte für Gefahrguteinsätze sowie der Kampfmittelräumdienst der Polizei hinzugezogen. Bis zu dessen Eintreffen beschränkten sich die Maßnahmen auf die Absicherung der Einsatzstelle und die Erkundung aus sicherer Entfernung.

Zur weiteren Lageerkundung wurde außerdem die Drohnengruppe der Feuerwehr Gülden angefordert. Mithilfe der Drohne gelang es, das Etikett des Behältnisses eindeutig zu identifizieren, ohne den Gefahrenbereich betreten zu müssen. Nach Rücksprache mit dem bereits auf Anfahrt befindlichen Kampfmittelräumdienst stellte sich schließlich heraus, dass von der eingetrockneten Collodium- Flasche keine akute Explosionsgefahr mehr ausging. Daraufhin konnte Entwarnung gegeben und der Einsatz schrittweise zurückgefahren werden.

Das Behältnis verblieb zunächst beim Eigentümer und sollte im weiteren Verlauf durch die Polizei beziehungsweise das Landeskriminalamt übernommen werden. Personen kamen während des Einsatzes nicht zu Schaden.

An dem mehrstündigen Einsatz waren zahlreiche Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Lüchow-Dannenberg beteiligt. Neben den örtlichen Feuerwehren waren unter anderem der Gefahrgutzug, die Führungsstaffel, der Gerätewagen Messtechnik, die Feuerwehrtechnische Zentrale, die Drohnengruppe Gülden sowie Führungskräfte der Kreisfeuerwehr im Einsatz. Gegen 22:35 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen und zu ihren Standorten zurückkehren.

Der Einsatz verdeutlichte, wie wichtig ein besonnenes und professionelles Vorgehen bei unklaren Gefahrstofflagen ist. Durch die enge Zusammenarbeit der beteiligten Einheiten und den gezielten Einsatz moderner Technik konnte die Situation sicher bewertet und ohne Schäden für Menschen oder Umwelt beendet werden.(fs)



Quelle: Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Lüchow-Dannenberg e.V., übermittelt durch news aktuell



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