Mehrere Brände fordern Feuerwehr München (Stadtgebiet)
München (ots) -
Nachdem bereits am Mittwochvormittag eine Frau bei einem Wohnungsbrand schwer verletzt wurde, waren die Einsatzkräfte noch bei mehreren Bränden in der Landeshauptstadt gefordert.
Mittwoch, 4. November 2026, 12.43 Uhr
Kreuzhofstraße
Zu einem Zimmerbrand ist es Mittwochmittag im Münchner Süden gekommen. Glücklicherweise konnte das Ausmaß eingedämmt und Personenschaden ausgeschlossen werden.
Aus ungeklärter Ursache hatte eine Matratze in einer Wohnung im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses Feuer gefangen. Beim Eintreffen der ersten Einheiten drang bereits dichter Qualm aus der Wohnungstür in das Treppenhaus und aus der Balkontüre. Da kein Schlüssel verfügbar war und sich möglicherweise noch Personen in der Wohnung befanden, verschaffte sich ein Stoßtrupp unter Atemschutz sofort gewaltsam Zutritt zur Nutzungseinheit. Zeitgleich wurde eine Drehleiter als weiterer Angriffs- und Rettungsweg in Stellung gebracht. Bereits nach kurzer Zeit konnten die Kräfte im Innenangriff die Matratze in der stark verrauchten Wohnung ausfindig machen und mit einem Rohr ablöschen. Weitere Trupps kontrollierten den Balkon, das Treppenhaus, angrenzende Flure und Wohnbereiche. Dabei konnten keine verletzten Menschen oder Tiere gefunden werden.
Nachdem alle betroffenen Bereiche mit zwei Lüftern entraucht und die Überreste des Brandguts aus der Wohnung gebracht wurden, wurde die Wohnung wieder verschlossen und nach rund einer Stunde für weitere Ermittlungen an die Polizei übergeben. Insgesamt waren circa 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz.
Zur Brandursache und der genauen Schadenshöhe liegen der Branddirektion keine Informationen vor. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.
Donnerstag, 5. November 2026, 00.11 Uhr
Dachauer Straße
Im Stadtteil Moosach ist es zu einem Kleinbrand im Außenbereich einer Wohnanlage gekommen. Das Feuer konnte zügig gelöscht werden.
Eine brennende Mülltonne führte zum Einsatz von rund 30 Feuerwehrleuten. Da im Notruf ein Brand geschildert wurde, der möglicherweise auf ein Gebäude übergreifen könnte, wurden ein kompletter Löschzug und eine Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr von der Leitstelle alarmiert. Vor Ort stellte sich die Lage aber deutlich unspektakulärer dar. Der Brand war weit genug von umstehenden Gebäuden entfernt und so reichten zwei Einsatzkräfte unter Atemschutz und der Schnellangriffsschlauch eines Löschfahrzeuges aus, um das Feuer in 20 Minuten abzulöschen. Weitere Einheiten konnten schnell/zeitnah aus dem Einsatz entlassen werden.
Zur Brandursache liegen der Branddirektion keine Informationen vor. Der Sachschaden begrenzt sich auf den Müllcontainer. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.
Donnerstag, 5. November 2026, 00.55 Uhr
Nanga-Parbat-Straße
Wenige Minuten nach dem Einsatz in der Dachauer Straße ist es auch in der Nanga-Parbat-Straße zum Brand mehrere Mülltonnen gekommen. Der Einsatz gestaltete sich dieses Mal umfangreicher.
Ein weithin sichtbarer Feuerschein führte die Einsatzkräfte, die kurz zuvor noch in der Dachauer Straße im Einsatz waren, zu einem Müllhäuschen vor einem Wohnhaus. Da bereits mehrere Kunststofftonnen in Flammen standen, gingen zwei Atemschutztrupps mit zwei Rohren parallel zur Brandbekämpfung vor. Dadurch konnte auch beim zweiten nächtlichen Einsatz nach rund 20 Minuten "Feuer aus" gemeldet werden. Allerdings drang Rauch in ein Wohnhaus ein, weshalb dieses noch durch mehrere Einsatzkräfte kontrolliert und natürlich belüftet wurde.
Nachdem eine weitere Gefahr ausgeschlossen werden konnte, war der Einsatz nach einer halben Stunde für die Feuerwehr beendet.
Zur Brandursache liegen der Branddirektion keine Informationen vor. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.
(pes)
Quelle: Original-Content von: Feuerwehr München, übermittelt durch news aktuell
