Krefeld: Sturmtief sorgt für zahlreiche Einsätze
Krefeld (ots) - Starke Windböen haben die Feuerwehr Krefeld ab Freitagnachmittag bei zahlreichen Einsätzen im Stadtgebiet gefordert. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte zu 25 sturmbedingten Einsätzen (Stand: 06:20 Uhr) ausrücken.
Bereits gegen 17:00 Uhr war eine deutliche Zunahme der Windgeschwindigkeiten festzustellen, die bereits zu den ersten Notrufen führten. Das Einsatzspektrum reichte von losen Ästen und Dachziegeln bis hin zu umgestürzten Bäumen, die Straßen und Wege blockierten oder aber PKW unter sich begruben. Eine Häufung der Einsätze war insbesondere im Stadtteil Hüls zu verzeichnen. Auf der Nieper Straße wurde ein etwa 12x5 Meter großer Pavillon durch die starken Windböen auf das Dach eines Wohnhauses geweht. Aufgrund der Größe und der exponierten Lage musste die Konstruktion unter Zuhilfenahme einer Drehleiter aufwendig gesichert und anschließend vom Dach entfernt werden. Es wurden keine Personen verletzt.
Zur Bewältigung der Sturmlage waren Einsatzkräfte beider Wachen der Berufsfeuerwehr sowie die Einheit Hüls der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.
Hinweis: Da auch in den kommenden Tagen weiterhin mit starkem Wind und einzelnen Sturmböen zu rechnen ist, bittet die Feuerwehr Krefeld die Bevölkerung um besondere Vorsicht und empfiehlt folgende Verhaltensmaßnahmen:
Lose Gegenstände sichern: Gartenmöbel, Mülltonnen, Sonnenschirme, Pavillons und andere bewegliche Gegenstände sollten gegen Wegwehen gesichert werden.
Waldgebiete und Parkanlagen meiden: Durch den Wind können Äste abbrechen oder bereits geschädigte Bäume umstürzen. Auch nach dem Abflauen des Windes können weiterhin Gefahren bestehen.
Abstand zu Gebäuden und Bäumen halten: Achten Sie auf lose Dachziegel, Fassadenteile und herabfallende Äste.
Vorsicht im Straßenverkehr: Rechnen Sie mit plötzlich auftretenden Windböen, umherfliegenden Gegenständen und Hindernissen auf der Fahrbahn.
Warnmeldungen beachten: Informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Wetterlage und beachten Sie amtliche Warnungen, beispielsweise über die Warn-App NINA oder den Deutschen Wetterdienst.
Die Feuerwehr Krefeld appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, weiterhin aufmerksam zu bleiben, unnötige Risiken zu vermeiden und sich nicht selbst in Gefahr zu bringen.
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