Österreich: Weißer Hautkrebs trotz Vorsichtsmaßnahmen - was tun?
Foto: Göttlicher Heiland Krankenhaus
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Foto: Johannes Steinbacher
Weißer Hautkrebs betrifft vorwiegend Menschen ab dem 60.Lebensjahr. Hauttumore lassen sich sicher und ganzheitlich chirurgisch entfernen.
Im Sommer genießen Menschen Sonnenlicht und schätzen die Bräune ihrer Haut. Sonnencremen und angepasste Kleidung schützen vor schädlicher UV-Strahlung, die Hautkrebs verursachen kann. Die Regenerationsfähigkeit der Haut verändert sich jedoch über die Jahre, und deshalb kann übermäßiges Sonnenbaden auch erst nach einigen Jahrzehnten zu Hautkrebs führen. Der bösartige weiße Hautkrebs (Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom) ist eine besondere Form – früh behandelt, ist er meist nicht lebensgefährlich, aber schädigt die Haut nachhaltig und beeinträchtigt das optische Erscheinungsbild.
„Weißer Hautkrebs ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung in Österreich und tritt vor allem im Gesicht, an Kopfhaut, Schultern, Händen und Dekolleté auf,“ sagt OÄ Dr.in Julia Roka-Palkovits, Fachärztin für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie im Göttlicher Heiland Krankenhaus. “Wir können während der Operation eine Untersuchung des entnommenen Gewebes vornehmen lassen und dadurch gewährleisten, dass kein bösartiges Restgewebe bleibt. Gerade wenn ästhetisch sensible Bereiche wie die Nase oder die Lippe betroffen sind, ist dadurch ein präzises und schonendes Vorgehen möglich.“
Methoden und Nachsorge nach einer Operation
Hauttumore werden minimal-invasiv chirurgisch entfernt. Dafür stehen Plastischen Chirurg*innen unterschiedliche Methoden zur Verfügung. „Wenn ein Hauttumor mit dem gebührenden Sicherheitsabstand entfernt wird, entsteht eine Lücke, die wieder verschlossen werden muss,“ so OA Dr. Johannes Steinbacher, Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie im Göttlicher Heiland Krankenhaus. „Uns stehen hier verschiedene Methoden in der Schnittführung zur Verfügung, damit die Narben nach der Abheilung gut verborgen oder nicht mehr zu sehen sind. Unser Ziel ist immer die Wiederherstellung von Körperfunktion und -form unter höchstmöglicher Wahrung der Ästhetik.“ Die Patient*innen werden am Tag der Operation nach Hause entlassen. Meist können die Nähte schon eine Woche später gezogen werden. Wichtig ist, dass die Narbe für mindestens ein Jahr keiner starken UV-Strahlung ausgesetzt wird.
Göttlicher Heiland Krankenhaus: Fachklinik für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Neurologie mit Zentrum für Gefäßmedizin und Chirurgie sowie Spezialisierung auf Altersmedizin
Das Krankenhaus bietet eine breite internistische Versorgung mit Schwerpunkten in den Bereichen Angiologie mit dem Schwerpunkt der katheter-interventionellen Behandlung von Gefäßerkrankungen und multiprofessionellem Gefäßzentrum, Kardiologie inkl. Herzüberwachungsstation und Herzkatheterlabor sowie Diabetologie. Die Neurologie mit Stroke Unit ist auf die Behandlung von Schlaganfall spezialisiert. Die Chirurgie setzt ihre Schwerpunkte auf Bauch-, Gefäß-, Hernien- und Schilddrüsenchirurgie sowie Onkologie, als auch Plastische und Rekonstruktive Chirurgie und führt ein Adipositas- und Lymphologie Zentrum. Die Akutgeriatrie und die Palliativstation sind seit Jahrzehnten für höchste Expertise in der Versorgung älterer bzw. unheilbar kranker Menschen bekannt. Das Göttlicher Heiland Krankenhaus ist ein Unternehmen der Vinzenz Gruppe. www.khgh.at. Gefördert aus Mitteln des Wiener Gesundheitsfonds.
Vinzenz Gruppe: Gesundheit kommt von Herzen
Die Vinzenz Gruppe ist eines der größten gemeinnützigen Gesundheits- und Sozialunternehmen Österreichs. Von der Prävention, über den klinischen Bereich bis hin zu Pflege und Rehabilitation begleiten wir die Menschen in allen Lebensphasen mit einem vielfältigen Angebot und innovativen neuen Lösungen. 1995 von Ordensfrauen mit langer Tradition und Erfahrung in der Krankenpflege gegründet, verbinden wir tief verwurzelte christliche Werte mit jeder Menge Innovationsgeist, um die Gesundheitsversorgung Österreichs in Zeiten der Veränderung ganzheitlich weiterzuentwickeln. Mit rund 10.000 Mitarbeiter*innen in unseren Krankenhäusern, in den zahlreichen Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen sowie mit neuen Angeboten wie unseren Gesundheitsparks begleiten wir immer mehr Menschen immer individueller bei Gesundheitsfragen & Krankheit, analog und digital. Weil wir überzeugt sind, dass in Zukunft die besten Angebote aus der Kraft eines inspirierenden Miteinanders entstehen, betreiben wir immer mehr Angebote gemeinsam mit unseren Partner*innen. Dafür suchen wir laufend neue Kooperationen. Denn eine neue Welt der Gesundheit und des Sozialen, entsteht erst im Miteinander. Ermächtigt die Menschen. Und kommt von Herzen.
Quelle: OTS
