München: Wochenendrückblick der Feuerwehr München für den 4. bis 6. September 2026

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07 Sep 18:03 2026 von Presseportal.de Print This Article

München (ots) -

Samstag, 5. September 2026; 7.44 Uhr - Kleintransporter kippt bei Unfall um Lassallestraße (Lerchenau)

Durch ein automatisches Notrufsystem eines Fahrzeugs ist die Feuerwehr München am Samstagmorgen zu einem Verkehrsunfall alarmiert worden. Obwohl sich vor Ort ein spektakuläres Bild bot, wurden die Beteiligten lediglich leicht verletzt.

Aus unbekannter Ursache hatte der Fahrer eines VW Golf stadtauswärts auf Höhe des Lerchenauer Sees die Kontrolle über sein Auto verloren und war von der Fahrbahn abgekommen. Er rammte einen geparkten Fiat Ducato und warf den Transporter infolgedessen seitlich um. Zwei weitere Fahrzeuge wurden ebenfalls beschädigt.

Daraufhin wurde durch den Pkw ein sogenannter e-Call ausgelöst und eine Sprachverbindung aufgebaut, über welche der Fahrer das Geschehen schildern konnte. Beim Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst waren der Mann und seine Beifahrerin bereits aus dem VW gestiegen. Sie wurden durch den Aufprall leicht verletzt und von den Einsatzkräften vor Ort betreut. Eine weitere Behandlung in einem Krankenhaus war nicht nötig.

Die Feuerwehr sicherte zusammen mit der Polizei die Unfallstelle ab und stellte den Brandschutz sicher. Im Anschluss wurde die Unfallaufnahme der Polizei unterstützt. Ein Abschleppunternehmen konnte den umgestürzten Transporter schließlich mit einer Seilwinde aufstellen.

Zur genauen Unfallursache und der Schadenshöhe liegen der Branddirektion keine Informationen vor. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.

Sonntag, 6. September 2026; 12:38 Uhr - Viel Lärm um Spencer De-la-Paz-Straße (Hirschgarten)

Ein Jack Russell Terrier ist am Sonntag beim Gassigehen in einen Dachsbau im Hirschgarten gekrochen und wollte diesen nicht mehr verlassen. Nachdem die liebvollen Versuche der Halterin gescheitert waren, mussten die Einsatzkräfte etwas lauter werden.

Nachdem der fünfjährige Rüde Spencer über zwei Stunden in dem unterirdischen Bau verschwunden war, rief die besorgte Hundehalterin den Feuerwehrnotruf, woraufhin zwei Beamte mit einem Kleinalarmfahrzeug ausrückten. Um sich einen besseren Blick ins Innere des Tunnelsystems zu verschaffen, nahm die Fahrzeugbesatzung vorsorglich eine Inspektionskamera des Einsatzleitwagens zur Einsatzstelle mit.

Leider war Spencer auch mit dieser technischen Unterstützung nicht zu sehen, lediglich zu hören. Doch bevor großes Gerät aufgefahren werden sollte, entschied man sich für einen letzten Versuch und trieb den Hund an, den Bau aus freien Stücken zu verlassen. An der Stelle, an der der Terrier am deutlichsten zu hören war, kroch ein Feuerwehrmann, soweit es ging, mit dem Arm in das Erdreich und machte dort unmissverständlich mit einigem Lärm klar, was man von der eigenwilligen Aktion des Hundes hielt. Die Autorität des Feuerwehrbeamten zeigte offensichtlich Wirkung: Postwendend und mit Unschuldsmiene verließ der Vierbeiner, der scheinbar nicht eingeklemmt war, den Dachsbau. Augenscheinlich kam er bei seinem Ausflug mit dem Schrecken davon und konnte unverletzt seiner Halterin übergeben werden.

Was Spencer zu dieser kleinen Auszeit untertage veranlasst hatte, ist der Feuerwehr nicht bekannt.

(pes)



Quelle: Original-Content von: Feuerwehr München, übermittelt durch news aktuell



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