Kiel: Behörden führen gemeinsame Verkehrskontrollen in der Kaistraße durch
ots/Polizeidirektion Kiel
Kiel (ots) -
Gestern führten Einsatzkräfte der Polizeidirektion Kiel, der Bundespolizei Kiel sowie des Hauptzollamtes Kiel gemeinsame Verkehrskontrollen in der Kaistraße durch. Die Beamtinnen und Beamten kontrollierten 71 Fahrzeuge und stellten diverse Verstöße fest.
Am Donnerstag, den 22. Oktober 2026, gegen 08 Uhr, starteten die gemeinsamen Verkehrskontrollen in der Kaistraße. Zu diesem Zweck richteten die Beamten in der Kaistraße, in Höhe des Schwedenkais, eine Kontrollstelle ein und sperrten einen der Fahrstreifen in Fahrtrichtung Stresemannplatz.
Die Einsatzkräfte kontrollierten insgesamt 71 Fahrzeuge, darunter auch diverse Lastwagen, die zuvor mit der Fähre am Schwedenkai angekommen waren.
Hierbei stellten die Beamten bei sieben Lkw-Fahrern Atemalkoholgeruch fest. Die gemessenen Atemalkoholwerte lagen allesamt unterhalb den vorgeschriebenen Promillegrenzen, sodass die Weiterfahrten nicht untersagt werden mussten.
Darüber hinaus waren vier Lkw-Fahrer ohne die erforderlichen Tageskontrollblätter unterwegs. Die Beamten fertigten entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach der Fahrpersonalverordnung. Sechs Fahrer hatten ihre Ladung unzureichend gesichert und durften ihre Fahrt fortsetzen, nachdem sie die Ladungssicherung verbessert hatten.
Die Kontrolle eines Pkw-Fahrers ergab Hinweise auf den Konsum von Betäubungsmitteln. Einsatzkräfte verbrachten den 22-jährigen Mann auf eine Dienststelle. Dort erfolgte eine Blutprobenentnahme. Die Einsatzkräfte untersagten dem Mann die Weiterfahrt und fertigten eine entsprechende Anzeige.
Ein 20-jähriger albanischer Staatsangehöriger legte bei der Kontrolle ein gefälschtes Dokument vor. Eine Überprüfung seiner Personalien ergab, dass der Mann zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Die Beamten stellten das Dokument sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung ein.
In fünf Fällen stellen die Einsatzkräfte technische Fahrzeugmängel fest und händigten den Fahrerinnen und Fahrern entsprechende Kontrollberichte aus. Die Fahrzeugnutzer sind nun aufgefordert, ihre Pkw reparieren zu lassen und dieses anschließend bei einer beliebigen Polizeidienststelle nachzuweisen. Aus der Polizeidirektion Kiel nahmen Kräfte des 2. Polizeireviers, des Polizeibezirksreviers und der Wasserschutzpolizei teil. Dabei wurden sie durch Kräfte der Bundespolizei Kiel und des Haupzollamtes Kiel unterstützt.
Mit den gemeinsamen Kontrollen bündeln Landespolizei, Bundespolizei und Zoll ihre jeweiligen Kompetenzen. Alle Beteiligten ziehen ein positives Fazit und werden in Zukunft weitere gleichgelagerte Kontrollen durchführen.
Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel
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