Kiel: Polizei durchsucht Wohnung - 57-Jähriger kam in Untersuchungshaft
ots/Polizeidirektion Kiel
Kiel (ots) -
Gemeinsame Pressemitteilung der Polizeidirektion Kiel und der Staatsanwaltschaft Kiel
Am vergangenen Freitag vollstreckten Einsatzkräfte im Stadtteil Neumühlen-Dietrichsdorf einen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Kiel. Dabei fanden sie diverse Betäubungsmittel auf. Ein 57-jähriger Mann kam in Untersuchungshaft.
Am Freitagmorgen, den 23. Oktober 2026, durchsuchten Beamtinnen und Beamte des Kommissariats 17 (K 17) der Bezirkskriminalinspektion Kiel mit Unterstützung von Einsatzkräften des 4. Polizeireviers und eines Rauschgiftspürhundes des Hauptzollamtes Kiel zwei Wohnungen in der Brodersdorfer Straße. Vorausgegangen waren Ermittlungen gegen einen 57-jährigen Deutschen und eine 60-jährige Deutsche wegen des Verdachts des Besitzes von Betäubungsmitteln.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel hatte das Amtsgericht Kiel einen Durchsuchungsbeschluss erlassen, den die Einsatzkräfte vollstreckten. Im Rahmen der Durchsuchung fanden die Beamten in beiden Wohnung insgesamt zirka 106 Gramm Cannabis, 135 Gramm Ecstasy, 418 Gramm Amphetamine sowie 13 Gramm Kokain. Darüber hinaus fanden sie einen zugriffsbereiten Teleskop-Schlagstock auf.
Im Zuge der Maßnahme stellten sie die Betäubungsmittel, den Schlagstock und einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag sicher. Die 60-jährige Beschuldigte kam nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß. Die Beamten nahmen den 57-jährigen Beschuldigten vorläufig fest. Er kam zunächst ins Polizeigewahrsam.
Am Freitagabend führten Einsatzkräfte den 57-Jährigen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel vor dem Amtsgericht Kiel vor. Die zuständige Richterin erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge mit einer Waffe. Er kam in eine Justizvollzugsanstalt.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 17 der Bezirkskriminalinspektion Kiel.
Michael Bimler, Staatsanwaltschaft Kiel
Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel
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